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Felix Nussbaum, Der Maler
Ab 30.1.24

Das Osnabrücker Museumsquartier vereint vier Häuser unter dem Leitthema „Frieden“. Herzstück ist das von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene Felix-Nussbaum-Haus. Es beherbergt die international größte Sammlung des in Osnabrück geborenen Malers, der 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde. Seine Bilder treten in einen Dialog mit der besonderen Architektur des Hauses. Im Kulturgeschichtlichen Museum ist eine multimediale und familienfreundliche Dauerausstellung zur Osnabrücker Stadtgeschichte zu sehen. Die Villa_ Forum Erinnerungskultur und Zeitgeschichte eröffnet im Mai 2024 als ein interaktiver Lernort für Demokratie und NS-Geschichte. Das Akzisehaus, in dem Veranstaltungen und Workshops stattfinden, rundet das Ensemble ab.

Das Digital-Quartier ist immer für Sie da. Damit Sie auch zuhause oder unterwegs nicht auf Kunst und Kultur verzichten müssen, haben wir ein vielfältiges online Museum zusammengestellt.

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Führungen & Vermittlung

„Nicht gelehrter sollen die Besucher eine Ausstellung verlassen, sondern gewitzter“. Dieser Ausspruch Walter Benjamins dient unserer museumspädagogischen Arbeit als Leitmotiv. Denn Vermittlung ist eine der Kernaufgaben des Museums. Interaktive Angebote, dialogische Führungen und Werkstattangebote ermöglichen es, von dem im Museum Gesehenen zu lernen. Die Begegnung mit dem Original, mit kulturgeschichtlichen Objekten und herausragenden Kunstwerken macht das Angebot eines Museums so einzigartig.

Öffentliche Führungen

Samstags und Sonntag um jeweils 14 Uhr bieten wir Führungen durch die aktuelle Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus an.
Begleitet von einer Kunstvermittler:in können Sie am Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr in etwa 60 Minuten den Maler Felix Nussbaum kennenlernen. Während der Rundgänge wird mancherlei Neues und Interessantes rund um die Werke zu erfahren sein, und es gibt natürlich wie immer die Möglichkeit, weitergehende Fragen zu stellen.

 

 

 


Museumsquartier

Osnabrück ist Friedensstadt. Mit unseren vier Häusern im Museumsquartier Osnabrück stellen wir uns bewusst in diese Tradition. Uns leitet der Gedanke des Stadtmottos: „... wo Frieden Geschichte und Zukunft hat“. In unseren Museen möchten wir mit den Mitteln der Kunst und in Auseinandersetzung mit Geschichte einer zentralen Frage unserer Zeit nachgehen: Wie wollen, wie können wir in Frieden miteinander leben? Wir laden Sie ein, mit uns in den Ausstellungen und Veranstaltungen im MQ4 diese Frage zu erforschen, Experimente zu wagen, neue Sichtweisen auszuprobieren – und miteinander ins Gespräch zu kommen. Im MQ4 bieten wir Ihnen, Kreativen und Kunstschaffenden, Kunst- und Geschichtsinteressierten aller Altersklassen Freiräume für einen lebendigen Austausch mit Blick in Richtung Zukunft. Das Museumsquartier Osnabrück soll als Stadtlabor für den Frieden auch Ihr Museum werden.

Die Villa_



Zu den Umbaumaßnahmen



Die Villa_Forum für Erinnerungskultur und Zeitgeschichte

Im Museumsquartier entsteht derzeit ein neuer, gesellschaftspolitisch relevanter Lernort. Am 25. April 2023 beschloss der Rat der Stadt Osnabrück, ihn Die Villa_Forum Erinnerungskultur und Zeitgeschichte zu nennen. Im Untertitel folgt der Rat der Empfehlung des wissenschaftlichen Beirats, der die Neukonzeption seit 2018 begleitet.

Beim eigentlichen Namen Die Villa_ war die Einigung komplizierter. Nach langen, teils kontroversen Diskussionen wurde mit der Entscheidung einerseits der historische Name „Villa Schlikker“ aufgegeben. Andererseits wird der Plan, das Gebäude nach Hans Georg Calmeyer zu benennen, nicht weiter verfolgt. Der Unterstrich in Die Villa_ ist kein grafischer Gimmick, sondern er steht für Diskurs. Er symbolisiert die Differenzen und jeweiligen Vorbehalte bei der Namensfindung. Dadurch markiert der neue Name Die Villa_ den Anspruch, an diesem Ort künftig Debatten kritisch zu führen, Meinungen ausgewogen miteinander auszutauschen und am Ende dieser demokratischen Prozesse zu Ergebnissen zu finden, die alle gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam tragen können. Denn Demokratie zählt.

Unser freies Leben in einer offenen demokratischen Gesellschaft ist ein kostbares Gut. Im Alltag erscheinen uns die Menschrechte wie selbstverständlich garantiert. Doch um zu verstehen, dass um die Fundamente unserer Demokratie täglich gerungen werden muss, genügt ein Blick zurück in die Vergangenheit. Die Geschichte des Nationalsozialismus zeigt, wie bürgerliche Freiheiten einst in einer Diktatur gezielt eingeschränkt wurden, wie demokratische Regeln schrittweise aufgehoben und wie gesellschaftliche Gruppen mit Gewalt aus der Gemeinschaft ausgegrenzt, ja am Ende aufgrund einer totalitären und rassistischen Ideologie ermordet wurden.

In den kommenden Monaten wird Die Villa_ im Museumsquartier zu einem Forum für Erinnerungskultur und Zeitgeschichte ausgebaut. Dort möchten wir die Ursachen und Folgen der NS-Zeit analysieren und daraus für unsere gemeinsame Gegenwart und Zukunft lernen. Was bedeutet eine demokratische Zivilgesellschaft für uns alle? Was bedroht sie? Und wie wirkt sich unser individuelles und gemeinschaftliches Handeln dabei aus? Das gilt es künftig in der Villa_ miteinander auszuloten und gemeinsam zu diskutieren.

Osnabrück im Nationalsozialismus ist inhaltlicher Ausgangspunkt des neuen Forums – und das nicht von ungefähr. Denn Die Villa_ ist selbst Teil dieser Geschichte. Hier befand sich zwischen 1932 und 1945 die Kreiszentrale der Osnabrücker NSDAP. Von hier aus wurde in der Osnabrücker Region die Politik der NS-Diktatur umgesetzt. Genau an diesem ehemaligen Ort nationalsozialistischer Täterschaft möchten wir einen Reflexions- und Erlebnisraum mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus schaffen. Um auch für junge Menschen aus dem 21. Jahrhundert relevant zu sein, reflektieren wir parallel zu den historischen Linien in unserem Gegenwarts-Parcours, welcher gesellschaftlicher Grundlagen es bedarf, um heute und in Zukunft ein menschliches und friedliches Miteinander zu gewährleisten.

Dabei steht das menschliche Handeln im Zentrum unseres Forums. Wie verhielten sich Menschen in der nationalsozialistischen Gesellschaft? Welche Handlungsspielräume besaßen sie? Welche Formen des Widerstandes oder widerständigen Verhaltens gab es? Und können wir daraus etwas für morgen lernen? Dazu beleuchten wir, neben vielen anderen Biografien, insbesondere die Geschichte des Osnabrückers Hans Georg Calmeyer (1903-1972). Der Jurist war während des Zweiten Weltkriegs Teil des deutschen Besatzungsregimes in den Niederlanden. In Den Haag war er bis Herbst 1944 Leiter des „Judenreferats“ und somit Mittäter des Holocaust. Ihm und seinen Mitarbeitern gelang es zwar, etwa 3.000 Jüdinnen und Juden vor der Deportation ins KZ und damit vor dem Tod zu bewahren. Viele Hunderte Fälle, die ihm zur Entscheidung vorlagen, beschied Calmeyer allerdings auch negativ. Vor dem Hintergrund seines Lebensweges von der Weimarer Republik über die Jahre des Nationalsozialismus bis in die bundesdeutsche Nachkriegszeit lassen sich Handlungsspielräume in Zeiten der Unterdrückung aufzeigen und diskutieren.

Die Villa_Forum Erinnerungskultur und Zeitgeschichte bietet mithin reichlich Perspektiven, insbesondere für Jugendliche und Studierende, um an einem ehemaligen Ort der NS-Diktatur gemeinsam an einer friedlichen Zukunft zu arbeiten: in Workshops und Arbeitsgemeinschaften, auf Tagungen und in wissenschaftlichen Projekten. Dabei geht es nicht zuletzt immer auch um die Reflexion unseres eigenen Handelns und unserer Identität.


Kontakt

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Besucheradresse

Museumsquartier Osnabrück
Lotter Straße 2
49078 Osnabrück
E: museum@osnabrueck.de

T: 0541 323-2207 oder 0541 323-2237

Eintrittspreise

Erwachsene 8 Euro (ermäßigt* 6 Euro)
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei
Osnabrücker Studierende mit Studierendenausweis (Kulturticket Osnabrück)
Eintritt frei
U18+ (ein oder zwei Erwachsene mit Kind/Kindern bis 18 Jahre) 6 Euro pro Erwachsener
Kukuk-Inhaber, Osnabrück-Pass 1 Euro
In Ausbildung: Studierende andernorts, Auszubildende, Schüler:innen, FSJler:innen 4 Euro
Mitglieder Museums- und Kunstverein Eintritt frei
Gruppenkarte (ab 12 Personen) 7 Euro/Person
KombiKarte (in Kombination mit Kunsthalle Osnabrück) 10 Euro (ermäßigt* 8 Euro)
* Ermäßigungsberechtigt mit entsprechendem Nachweis: Schüler:innen, Student:innen, Inhaber:innen mit Schwerbehinderte mit Ausweis


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag:

11–18 Uhr

Samstag und Sonntag:

10–18 Uhr

Geschlossen

montags, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr

Geöffnet

Ostersonntag, Ostermontag, Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit, Reformationstag, 2. Weihnachtsfeiertag und sonstige Feiertage: 10–18 Uhr Bitte beachten Sie eventuell geänderte Öffnungszeiten an sonstigen Feiertagen. Während des Ausstellungsumbaus können einzelne Bereiche der Häuser nur eingeschränkt zugänglich sein. Die Villa_ kann wegen Renovierungsmaßnahmen bis voraussichtlich Anfang 2024 nicht besichtigt werden.


Anreise

Anreise nach Osnabrück

Weitere Informationen auf der Osnabrücker Website

Busverbindungen

Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Fahrplan unter fahrplan.vos.info

Parken

Stadthausgarage, Nikolaigarage Eine Haltestelle für Reisebusse befindet sich an der Lotter Straße direkt neben dem Eingang des Felix-Nussbaum-Hauses.


Weitere Informationen

Garderobe, Taschen und Rucksäcke

Im Untergeschoss stehen Schließfächer sowie Garderoben für Jacken, Taschen und Rucksäcke zur Verfügung. Taschen und Rucksäcke müssen eingeschlossen werden. Kleine Taschen von maximal 20x30 cm (DIN A4 Format) dürfen in die Ausstellungsräume mitgenommen werden. Das Museum übernimmt keine Haftung für verwahrte Gegenstände.

Barrierefreiheit

Das Felix-Nussbaum-Haus und das Kulturgeschichtliche Museum des Museumareals sind barrierefrei für Besucher im Rollstuhl oder mit Kinderwagen zugänglich. Außerdem stehen Klappstühle für den Rundgang durch die Häuser zur Verfügung.

Fotos und Videos

Fotoaufnahmen in den Ausstellungsräumen sind grundsätzlich gestattet, bitte benutzen Sie kein Blitzlicht. Für professionelle Foto- oder Drehaufnahmen fragen Sie bitte vorher an. Informationen dazu gibt Ihnen das Sekretariat unter 0541 323-2207, oder Sie schreiben uns eine E-Mail an museum(at)osnabrueck.de.

Hunde

Hunde haben zu unseren Ausstellungsräumen keinen Zutritt – eine Ausnahme sind Blinden- und Therapiehunde, diese dürfen Frauchen oder Herrchen begleiten.


Partner & Förderer

Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.Felix Nussbaum GesellschaftNDR kultur

Wegen Umbau geöffnet

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