Wir verwenden Cookies, Matomo Web Analytics und den Google Tag Manager, um unsere Website ständig zu verbessern.

Mehr Informationen

Akzeptieren

Workshop mit Elisabeth Sabah und Laura Hartmann


Termine:


    Die Veranstaltungsreihe „We against silencing“ beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln, wie unsere koloniale Vergangenheit bis heute wirkt und warum eine Auseinandersetzung mit Rassismus für unsere Zukunft wichtig ist.

    Samstag, 06.11.21, 11-14 Uhr | Sonntag, 07.11.21, 14-18 Uhr, Akzisehaus

    Wie kann ich Rassismus im Alltag kritischer begegnen?
    Workshop mit Elisabeth Sabah und Laura Hartmann

    Der zweitägige Workshop stellt eine kompakte Einführung in die Auseinandersetzung mit Rassismus, dessen Entstehung und seinen Folgen dar. Wir sprechen über unser Miteinander und darüber, welche Rollen wir täglich einnehmen. Das Ziel ist, zukünftig eigene Rassismen zu erkennen und mit ihnen kritischer umzugehen. Dazu gehört, weiße Privilegien und rassistische Denk- und Verhaltensmuster im eigenen Alltag wahrzunehmen und Prozesse der Veränderung anzustoßen.
    Am ersten Tag beschäftigen sich die Teilnehmenden kritisch mit kolonialisierten Kulturgütern der ethnografischen Sammlung des Hauses. Eine Befragung der eigenen Rolle wird stattfinden.
    Am zweiten Tag übertragen und reflektieren wir das zuvor Bearbeitete in unseren Alltag, und stellen die Frage, wie wir Rassismus in Zukunft kritischer begegnen können.

    Elisabeth Mokpokpo Sabah ist eine Schwarze Hebamme, Aktivistin und Mitbegründerin von BCF Deutschland (und Osnabrück). Laura Hartmann ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet als Museumslotsin für diversitätsorientierte Vermittlung im Museumsquartier Osnabrück.

    Der Workshop ist ein Einstiegsworkshop und richtet sich in erster Linie an nicht-betroffene Personen. Eine Teilnahme ist kostenlos. Das Besuchen der anderen Veranstaltungen dieser Reihe ist keine Voraussetzung, jedoch empfehlenswert.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung unter hartmann.l@osnabrueck.de

    Weitere Themen in dieser Reihe:

    Warum weiter über die Kolonialzeit reden?
    Maria Consuelo Flores Rojas (IMIS) im Interview

    528 Jahre sind vergangen, seit die Segelschiffe Niña, Pinta und Santa María in Guanahani anlegten. Ein Ereignis, das den Grundstein für wirtschaftliche, soziale und epistemische Machtstrukturen legte, die sich später weltweit verbreiteten. Strukturen, die unsere Art die Welt und sogar uns selbst wahrzunehmen und zu konstruieren, direkt beeinflussen. Mit den Folgen/ der Kontinuität der Kolonialzeit beschäftigt sich das Forschungsgebiet der post- und dekolonialen Theorien.
    Die Ähnlichkeiten und Unterschiede dieser beiden theoretischen Perspektiven, ihre Geburt als Reaktion auf bestimmte gesellschaftspolitische Momente, der Blick auf den theoretischen Rahmen und aktuelle Prozesse sind Thema dieses Interviews.

    Maria Consuelo Flores Rojas ist Sozialwissenschaftlerin an der Universität Osnabrück. Ihre theoretischen Schwerpunkte sind: Gender- und Migrationsstudien, sowie rassismuskritische, Post- und Dekoloniale Theorien.

    Link zum Interview unter „Podcasts“: www.museumsquartier-osnabrueck.de/digital-quartier/

    Museumsnarrative post-kolonial denken
    Vortrag von Thorsten Heese

    Um die „imperialen Szenografien“ der Kolonialzeit zu überwinden, bedarf es eines bewussten Perspektivwechsels. Zur Entschlüsselung ihrer bis in die Gegenwart nachwirkenden visuellen Prägungen können Museen als „Schulen des Sehens“ einen wichtigen Beitrag leisten. Es geht um die post-koloniale Überwindung eines bis heute kaum bewussten „visuellen Analphabetismus“, der – gerade auch mit Blick auf sich immer weiter diversifizierende Migrationsgesellschaften im Zeitalter der Globalisierung – Kommunikation erschwert und ein gemeinschaftliches soziales Handeln behindert.

    Dr. Thorsten Heese ist Kurator für Stadt- und Kulturgeschichte am Museumsquartier Osnabrück – Kulturgeschichtliches Museum sowie Gastdozent der Universität Osnabrück für Museumsdidaktik/ Museumspädagogik.
    Link zum Vortrag: www.museumsquartier-osnabrueck.de/digital-quartier/

    Osnabrück post-kolonial – eine Spurensuche
    Stadtrundgang mit Thorsten Heese

    Es ist heute kaum noch bewusst, dass Deutschland 1884–1918 eine Kolonialmacht gewesen ist. Aufgrund der späten Nationalstaatsbildung von 1871 vollzog sich die deutsche Inbesitznahme überseeischer Kolonien besonders aggressiv. Osnabrück hatte an dieser Epoche ebenfalls einen beträchtlichen Anteil. An der deutschen Kolonialgeschichte waren auch Osnabrücker Kaufleute und Soldaten, Fabrikanten und Konsumenten, Missionare und Seefahrer beteiligt. Der postkoloniale Stadtrundgang begibt sich auf eine Spurensuche nach diesem kolonialen Erbe im Stadtbild.

    Dr. Thorsten Heese ist Kurator für Stadt- und Kulturgeschichte am Museumsquartier Osnabrück – Kulturgeschichtliches Museum sowie Gastdozent der Universität Osnabrück für Museumsdidaktik/ Museumspädagogik.
    Der zweistündige Stadtrundgang ist auf Anfrage für Gruppen buchbar. Eine Anmeldung ist erforderlich unter felix-nussbaum-haus@osnabrueck.de. Treffpunkt: Museumskasse

     

     

    Alle Veranstaltungen sind barrierefrei erreichbar. Auf Anfrage können Veranstaltungen möglicherweise auf Englisch oder in Gebärden übersetzt werden. Aufgrund der aktuellen Verordnungen über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus des Landes Niedersachsen können wir derzeit nicht absehen, welche Veranstaltungen vor Ort mit Publikum durchgeführt werden können. Daher bitten wir Sie, sich kurzfristig auf unserer Webseite zu informieren. Dort finden Sie auch Informationen zur Anmeldung.

     

    *BIPeople of Color (BIPoC) ist eine Selbstbezeichnung von Menschen, die Rassismus erfahren. Weiß und Weißsein bezeichnen ebenso wie Schwarzsein keine biologischen Eigenschaften und keine reellen Hautfarben, sondern politische und soziale Konstruktionen.

    Mehr dazu im Wörterbuch der Diversity Arts Culture Berlin: www.diversity-arts-culture.berlin/diversity-arts-culture/woerterbuch

     

    Das Forum Migration wird organisiert von der Museumslotsin Laura Hartmann. Ihr Programm wird gefördert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Stiftung Niedersachsen.

     

    Wegen Umbau geöffnet

    Cookie-Einstellungen

    Veranstaltungen

    Ausstellungen

    Führungen

    Museumsquartier

    Friedenslabor

    Kontakt


    Digital-Quartier

    Virtuelles Migrationsmuseum

    Audioguide

    Dürer-Datenbank


    English  |  Nederlands  |    

    Facebook

    Newsletter abonnieren

    Schließen

    Anmeldung zum Newsletter

    {IF[NO_JS!=true]} {ENDIF[NO_JS]}