Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Navigation

NS – Gewalt – Gedächtnis, ein Vortrag von Dr. Thorsten Heese

Foto: „Ehrenhalle im Hitlerhaus“ Fotografie, Rud. Lichtenberg, 1937 © Museumsquartier Osnabrück, Kulturgeschichtliches Museum, E 3641

Zum Bildungspotenzial von NS-Geschichte in stadtgeschichtlichen Kontexten. Das Museum wird Teil einer „Modernisierung der erinnerungskulturellen Praxis“, die es erfordert, die verschiedenen Erinnerungsmilieus – offizielle Erinnerungs- und Gedenkkultur einerseits und private Erinnerungspraxis andererseits – zusammenzuführen. Es kann öffentlich ausgehandelt werden, was die Erinnerungskultur einer Gesellschaft generell ausmacht, was aus dem kommunikativen Gedächtnis in das kollektive gesellschaftliche Gedächtnis übergeht und wie die Erinnerung eines Kollektivs positiv für die Zukunft dieser Gemeinschaft genutzt werden kann. Ein solcherart als gesellschaftliches ‚Labor‘ verstandener historischer Lernort – im Museum wie in der Gedenkstätte – fördert in der Dialektik von Visualität und Kommunikation eine Kompetenz, die dem Publikum eine kritische gesellschaftliche Autonomie verleiht. Es ist eine Schule der Demokratie, in der gesellschaftspolitischer Diskurs unter Rückgriff auf Geschichte eingeübt wird.

Die „Villa Schlikker“ ist heute als „Haus der Erinnerung“ Teil des gesamten Museumsareals und bietet dem Publikum die Möglichkeit, Leben und Werk Felix Nussbaums vor dem regionalgeschichtlichen Hintergrund zu vertiefen. Das multiperspektivische Konzept des Museums als Ort der Begegnung und Kommunikation eröffnet die Möglichkeit, langfristig eine nachhaltige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus sowie seiner Ursachen und Folgen zu fördern. Osnabrück besitzt mit dem Ensemble von Felix-Nussbaum-Haus und ehemaligem „Braunen Haus“ sowie seiner konzeptionellen Verknüpfung eine außergewöhnliche museal-topografische Konstellation.

Eintritt frei

 

Foto: „Ehrenhalle im Hitlerhaus“
Fotografie, Rud. Lichtenberg, 1937
© Museumsquartier Osnabrück, Kulturgeschichtliches Museum, E 3641

Veranstaltungen

Ausstellungen

Führungen

Audioguide

Museumsquartier

Friedenslabor

Kontakt


English

Facebook

Newsletter abonnieren

Schließen

Anmeldung zum Newsletter