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Felix Schoeller Photo Award & Deutscher Friedenspreis für Fotografie

© Sameer Al-Doumy, Paris, France, Titel: peace is.. Shortlist Deutscher Friedenspreis für Fotografie

Der internationale „Felix Schoeller Photo Award“ ist seit 2013 einer der höchstdotierten und in der bereits 4. Auflage einer der renommiertesten Fotowettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Aus 113 Ländern bewarben sich dieses Jahr die Profi-Fotograf*innen und der fotografische Berufsnachwuchs mit insgesamt über 10.000 Fotografien. Die fünf namhaften Juror*innen unter dem Vorsitzenden des international anerkannten Porträt-Fotografen aus Düsseldorf Michael Dannenmann wählten die Nominierten für die Ausstellung aus den Kategorien Porträt, Landschaft, Mode, Fotojournalismus, Freie/Konzeptionelle Fotografie und Beste Nachwuchsarbeit.

2019 wurde die thematischen Kategorien um eine neue zu erweitert: In einer gemeinsamen Initiative loben die Friedensstadt Osnabrück mit ihrem Museumsquartier und die ortsansässige Felix Schoeller Group erstmals den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ aus.

Für Frieden gibt es keine einfachen Formeln. Das gilt für den Frieden zwischen Ländern ebenso wie für das Zusammenleben von Gesellschaften oder gar einzelnen Menschen. Der Begriff „Frieden“ wirft zudem Fragen auf. Was bedeutet Frieden eigentlich? Und für wen? Und ist Frieden nicht geradezu nur als Gegenbegriff von Krieg und Gewalt denkbar? Welche Voraussetzungen – gesellschaftlicher, politischer und individueller Art – braucht Frieden? Wann herrscht überhaupt Frieden?

Der „Deutsche Friedenspreis für Fotografie“ greift ein existenzielles Thema auf. 363 gewaltsamen Konflikten und Kriegsgeschehen zählt das Heidelberger Institut für Konfliktforschung für 2018. Ob Naher und Mittlerer Osten, Afrika, Süd- und Mittelamerika, Asien oder Europa: Religion, Ideologie, ethnische Gegensätze, Kämpfe um Ressourcen und um nationale Macht verhindern Frieden – weltweit. Auf bestimmte Aussagen und Formate wurden die Teilnehmer*innen nicht festgelegt.

Dass ein neuer Friedens-Kulturpreis aus Osnabrück kommt, ist kein Zufall. Die Initiatoren haben den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ aus dem Kontext der besonderen Geschichte der Stadt ins Leben gerufen. Osnabrück ist Friedensstadt. Die Geschichte des Westfälischen Friedens zeigt, dass Frieden möglich ist. Sie zeigt aber auch, wie sehr darum gerungen werden muss. Immerhin brauchte es fünf Jahre Friedenskongress, 150 Gesandtschaften aus Europa und dem Reich und unzählige Verhandlungen, bis der Westfälische Frieden den 30-jährigen Krieg beenden konnte. Die Stadt Osnabrück begreift ihre besondere Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement. Das gilt auch für die kulturellen Angebote, die die Stadt entwickelt – über regionale Grenzen hinaus.

www.felix-schoeller-photoaward.com

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