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»Wulfs Erbe – Von Leibeigenschaft und ›Bauernbefreiung‹«

© Peter Eickmeyer

Am 23. Februar 1837 unterschrieb Kolon Franz Wulf seinen Ablösungsvertrag. Damit endete für den Vollerben in der Bauerschaft Lechtingen die Jahrhunderte währende Leibeigenschaft, mit der sich auch Möser kritisch beschäftigt hat. Anhand der Geschichte des Bauernhofes vom 14. Jahrhundert bis zu seiner Ablösung im 19. Jahrhundert werden die Strukturen und Auswirkungen der Leibeigenschaft in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft exemplarisch vorgestellt.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Die erforderliche Anmeldung wird unter der Telefonnummer 0541 /323-2237 oder per E-Mail unter willkommen-mq4@osnabrueck.de angenommen.

 

Derweil ist die Jubiläumsausstellung „Möser – die begehbare Graphic Novel“ im Digital-Quartier des Museums weiterhin zugänglich. Die Ausstellung zeigt am Beispiel des Juristen, Literaten und Staatsmannes die Zeit des aufgeklärten Absolutismus und der Aufklärung auf und macht die überregionale Bedeutung Mösers sichtbar. Ein wichtiger Impuls ist es, die Aktualität der Aufklärung zu vermitteln. Unter https://www.museumsquartier-osnabrueck.de/digital-quartier/#moeser befindet sich ein unentgeltlicher Zugang zum virtuellen Rundgang.
Führungen durch die digitale Ausstellung können gegen Eintritt gebucht werden. Näheres unter Telefonnummer 0541 / 323-2064 oder per E-Mail unter langer@osnabrueck.de.

Als Begleitpublikation zur Ausstellung ist mit „MÖSER – die Graphic Novel“ eine künstlerisch-visuelle sowie literarische Annäherung an die Zeit des Osnabrückers Justus Möser (1720–1794) erschienen. „MÖSER“ baut eine bilderstarke Brücke aus der Vergangenheit ins Jetzt und lässt dabei ein Leben in der gesellschaftlichen Transformation während der Epoche der Aufklärung aufscheinen. Trotz ihres fiktiven Charakters basiert die Erzählung auf authentischen Zeugnissen. Die Ereignisse sind so dargestellt, wie es durch Quellen belegt ist oder plausibel erscheint. Originalzitate sind kenntlich gemacht. Als eigene Sprachschöpfung vermittelt „MÖSER“ sprachlich zwischen dem 18. Jahrhundert und der Gegenwart. Im Vergleich mit Mösers Originaltexten bietet „MÖSER“ den experimentellen Raum, um sich Osnabrücks bedeutendstem Aufklärer in der Ständegesellschaft zu nähern.

 

M Ö S E R – die Graphic Novel
Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung
von Peter Eickmeyer, Gaby von Borstel und Thorsten Heese
Splitter Verlag Bielefeld 2020
64 Seiten, gebunden, Zeittafeln und Glossar, 17 Euro
ISBN: 978-3-96219-405-5

 

Illustration:
Bauern beim Dreschen im 18. Jahrhundert

Abbildung aus der Graphic Novel „Möser“ von Gaby von Borstel, Peter Eickmeyer und Thorsten Heese
© Peter Eickmeyer, Melle

 

 

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