Wir verwenden Cookies, Matomo Web Analytics und den Google Tag Manager, um unsere Website ständig zu verbessern.

Mehr Informationen

Akzeptieren

we against silencing

Ciani Sophia Hoeder, (c)MeklitFekadu


Termine:

  • 26. März 2024
  • 24. September 2024

Die Veranstaltungsreihe setzt Impulse für eine gerechtere Zukunft und stellt die Frage, wie eine Welt gestaltet werden kann, in der alle Menschen sicher, gleichberechtigt und unversehrt leben können.
Der Eintritt ist frei.

Widerstand gegen Systeme, die Menschen einschränken, unterdrücken oder verfolgen, ist ein konstanter roter Faden in der Geschichte. Laut oder leise, geprägt von Selbstbestimmung, oft begleitet von Emotionen wie Wut, Trauer, Hass oder dem Streben nach sozialer Gerechtigkeit.
Im Anschluss an die Ausstellung „#nichtmuedewerden – Felix Nussbaum und künstlerischer Widerstand heute“, setzt die Veranstaltungsreihe die Diskussion über Widerstand fort.

Die Reihe widmet sich wichtigen Fragen der heutigen Zeit: Wer leistet Widerstand, wie manifestiert er sich und wogegen richtet er sich? Welche Auswirkungen hat Widerstand auf diejenigen, die sich widersetzen? Wie stehen Macht und Widerstand in Verbindung?

 

///////////////////////////////////////

"Wut und Hass – auf den Spuren widerständiger Gefühle" ist das Thema der Lesung mit Ciani-Sophia Hoeder & Şeyda Kurt am Dienstag, den 26. März 2024, um 18:30 Uhr. Das anschließende Gespräch wird von Fatima Khan moderiert.

Oft unterdrückt und dabei allgegenwärtig – Ciani-Sophia Hoeder und Şeyda Kurt holen die Gefühle Wut und Hass aus dem Verborgenen. Machen sie sichtbar und befragen sie nach ihrer transformativen Kraft: Dürfen wir alle gleichermaßen wütend sein und hassen?  Wann werden Hass und Wut zu Widerstand, wann zu (Ohn-)Macht? Können Hass und Wut Menschen mobilisieren und in ihrer Forderung nach sozialer Gerechtigkeit bestärken? In ihrer Lesung begeben sich die Autor:innen gemeinsam auf Spuren dieser widerständigen Gefühle, eröffnen unterschiedliche Perspektiven und kommen darüber ins Gespräch. Begleitet werden sie dabei von Fatima Khan.

Ciani-Sophia Hoeder studierte Politik und Journalismus in Ber"lin und London. Sie ist freie Journalistin, SZ-Magazin-Kolumnistin sowie Gründerin und ehemalige Geschäftsführerin von „RosaMag“, dem ersten Online-Lifestylemagazins für Schwarze Frauen in Deutschland. Mit dem „RosaMag“ war sie 2020 für den Grimme Online Award nominiert. Ihr Buch „Wut und Böse“ veröffentlichte Hoeder 2021.

Fatima Khan ist freie Autorin, Künstlerin, Kuratorin und Moderatorin. Sie studierte Antike Sprachen und Kulturen - Klassische Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität zu Köln. 2018 war sie Initiatorin und Mitgründerin der q[lit]*clgn, des ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Essays und arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.

Şeyda Kurt studierte Philosophie, Romanistik und Kulturjournalismus in Köln, Bordeaux und Berlin. Als freie Journalistin und Kolumnistin schreibt Kurt für unterschiedliche Print- und Onlinemedien. Als Buchautorin veröffentlichte Kurt zunächst „Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist“ (2021) und in 2023 „HASS. Von der Macht eines widerständigen Gefühls“ und ist als Moderatorin, Speackerin und Kuratorin tätig.

 

///////////////////////////////////////

Den Geistern folgen. Über Dominanzkultur und die Kunst, aufzustehen und zu gehen. Darum geht es am 9. September 2024, um 18:30 Uhr in einem Impulsvortrag  und anschliessendem Gespräch mit Sabine _Hark gehen, das von Joran Yonis & Laura Igelbrink moderiert wird.

Sabine_ Hark ist Soziolog:in, Professor:in für Geschlechterforschung und Leitung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin sowie Mitherausgeber:in der Zeitschrift „feministische studien. Zeitschrift für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung“.

Joran Yonis ist Wissenschaftler:in, (Performance-)Künstler:in, Mitgründer:in des „YUP-Kollektivs“ und Kurator:in der Ausstellung „Gender Piracy“. Zurzeit promoviert Joran Yonis zu Hannah Arendts Konzept der Pluralität und arbeitet an der Universität Osnabrück als wissenschaftliche:r Mittarbeiter:in.

 

 

Vergangene Veranstaltungen in dieser Reihe

///////////////////////////////////////

Dienstag, den 23. Januar 2024, um 18:30 Uhr Lesung und Gespräch mit Max Czollek unter dem Titel „Jüdische Gegenerzählungen des Widerstands“, moderiert von Laura Igelbrink vom MQ4.

Max Czolleks Bücher „Desintegriert euch!“ (2018) und „Gegenwartsbewältigung“ (2020) hinterfragen deutsche Narrative von Integration bis Leitkultur. Sein neuestes Werk, „Versöhnungstheater“ (2023), setzt sich mit der Erinnerung an vergangene Verbrechen auseinander und betrachtet den Topos jüdischer Rache als Einspruch gegen das deutsche Gedächtnis- und Versöhnungstheater.

Max Czollek, Autor und Kurator, lebt in Berlin. Er ist Mitherausgeber des Magazins „Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart“ und war Mitinitiator des Desintegrationskongresses 2016 sowie der Radikalen Jüdischen Kulturtage 2017 am Maxim-Gorki-Theater. Er hat drei Gedichtbände publiziert, bei Hanser erschienen bisher seine drei viel diskutierten Essays. Im Frühjahr 2022 war Czollek Kurator der Ausstellung „Rache. Geschichte und Fantasie“ am Jüdischen Museum Frankfurt, deren Begleitband ebenfalls bei Hanser erschien.

 

Wegen Umbau geöffnet

Cookie-Einstellungen

Veranstaltungen

Ausstellungen

Führungen

Museumsquartier

Friedenslabor

Kontakt


Digital-Quartier

Virtuelles Migrationsmuseum

Audioguide

Dürer-Datenbank


English  |  Nederlands  |    

Facebook

Newsletter abonnieren

Schließen

Anmeldung zum Newsletter

Ja, ich bin damit einverstanden, dass das Museumsquartier Osnabrück die oben angegebenen Informationen speichert, um mir den Newsletter zusenden zu können. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen und die Informationen aus den Systemen des Museumsquartiers Osnabrück löschen lassen. Es besteht ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde für Datenschutz. Weitere Informationen siehe: Datenschutz-Seite.*

* notwendige Angaben

Zoom:

1x