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Stadtgespräche


Termine:

  • 20. November 2019
  • 12. Dezember 2019
  • 19. März 2020
  • 26. März 2020
  • 13. Mai 2020
  • 24. Juni 2020

Geschichte und Geschichten im Museumsquartier Osnabrück
Mit der aktuellen Reihe der „Stadtgespräche“ möchten das „Museumsquartier Osnabrück“ und der „Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.“ eine Brücke schlagen. Derzeit wird die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung vorbereitet. Mit der Eröffnung ist voraussichtlich Anfang 2021 zu rechnen. Bis dahin möchten wir Ihnen „im Stadtgespräch“ spannende Aspekte zur Stadtgeschichte durch die Jahrhunderte präsentieren.

In Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.
Einzelveranstaltung 2 € / Alle 7 Termine 10 €
Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. kostenfreie Teilnahme

 

Mittwoch, 20. November 2019, 16:30, Kulturgeschichtliches Museum, Saal
Osnabrücks „Verfassungsväter“
Heiko Schulze

Was hat Demokratiegeschichte mit Osnabrück zu tun? 1849 wurde die „Paulskirchenverfassung“ beschlossen. 1919 entstand die „Weimarer Verfassung“. 1949 wurde vom Parlamentarischen Rat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland angenommen. Immer waren Osnabrücker beteiligt: Carl Theodor Breusing (1789–1867) zählte zu den Vätern der Paulskirchenverfassung, Otto Vesper (1875-1923) und August Josef Hagemann (1875-1950) beschlossen das Weimarer Regelwerk mit, Hans Wunderlich (1899-1977) das Grundgesetz.

 

Donnerstag, 28. November 2019, 19:00 Uhr, Villa Schlikker
NS – Gewalt – Gedächtnis. Zum Bildungspotenzial von NS-Geschichte in stadtgeschichtlichen Kontexten
Thorsten Heese

Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus bietet – gerade in Zeiten von wachsendem Populismus, einer Brutalisierung des öffentlichen Diskurses und steigender autoritärer Tendenzen – ein reiches Potenzial, um aufgrund historischer Erfahrungen in der Gegenwart eine kritische gesellschaftspolitische Debatte zu unterstützen. Regionale Bezüge führen dabei deutlich vor Augen, dass sich historische Entwicklungen nicht abstrakt in der Ferne, sondern ganz konkret ‚vor der eigenen Haustür‘ abspielen.

 

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19:00 Uhr, Akzisehaus
Für Menschen von hier und anderswo – 25 Jahre Museum Industriekultur Osnabrück
Rolf Spilker
In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Osnabrück

Eingebettet in eine Industriekulturlandschaft, galt es bei der Gründung des Museums Industriekultur das Drinnen und Draußen gleicher­maßen zu berücksichtigen. Für den Museumskomplex mussten verschiedene Gebäude und Anlagen restauriert werden. Hinzu kam unter Tage der Ausbau des Hasestollens. Mit der Anlage des Rundwanderwegs nahm 1997 auch dieser Teil der Planung Gestalt an. Die Museumspädagogik wuchs. Bürger aus Stadt und Region und hiesige Unternehmen gaben große und kleine Objekte. Zahlreiche Ausstellungen trugen dazu bei, die Veränderungen von Leben und Arbeiten in den letzten hundert Jahren zu veranschaulichen.

 

Donnerstag, 19. März 2020, 19:00 Uhr, Akzisehaus
Pensionen und Baulasten. Der Umgang des Königreichs Hannover mit den Verpflichtungen aus der Zeit der Säkularisation im Bereich der Landdrostei Osnabrück (1813/14-1866)
Christian Hoffmann, Hannover
In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Osnabrück

Das 1814 zum Königreich erhobene Hannover erhielt durch den Wiener Kongress von 1815 u. a. auch das Emsland und die Grafschaft Bentheim und richtete zur Verwaltung des ehemals geistlichen Vermögens mit der Klosterkammer eine besondere Behörde ein. Der Vortrag zeigt, wie Hannover der Verpflichtung zur Versorgung der Kanoniker, Mönche und Nonnen der aufgehobenen Stifte und Klöster in der Landdrostei Osnabrück nachkam, und beleuchtet die Nutzung des beträchtlichen verstaatlichten Immobilienbesitzes.

 

Donnerstag, 26. März 2020, 17:00 Uhr, Stadtrundgang (Treffpunkt: Foyer Felix-Nussbaum-Haus)
Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück (1)
Thorsten Heese
In Zusammenarbeit mit dem Büro für Friedenskultur im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“

Seit dem 13. Jahrhundert etablierte sich in Osnabrück eine erste jüdische Gemeinde. Die jüdischen Familien standen unter dem Schutz des Bischofs als Landesherrn. Den Hinzugezogenen begegnete die Bevölkerung der Stadt von Beginn an mit großem Misstrauen – nicht zuletzt geschürt durch die christliche antijüdische Bezichtigung der Juden als „Christusmörder“. Der etwa zweistündige Stadtrundgang führt an unterschiedliche Orte der Geschichte des jüdischen Lebens in Osnabrück zwischen 1260 und 1430.

 

Mittwoch, 13. Mai 2020, 16:30 Uhr, Kulturgeschichtliches Museum, Saal
Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück (2)
Thorsten Heese

Nach dem vorangegangenen Stadtrundgang zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Osnabrück zwischen 1260 und 1430 (26. März) stellt der Vortrag die wichtigsten Ereignisse dieser Geschichte näher vor. Negativer Höhepunkt dieser knapp zwei Jahrhunderte währenden Siedlungsgeschichte war der Pogrom gegen die Juden im Sommer 1350 – vor 670 Jahren.

 

Mittwoch, 24. Juni 2020, 16:30 Uhr, Kulturgeschichtliches Museum, Saal
Wulfs Erbe – Von Leibeigenschaft und „Bauernbefreiung“
Thorsten Heese

Am 23. Februar 1837 unterschrieb Kolon Franz Wulf seinen Ablösungsvertrag. Damit endete die Jahrhunderte währende Leibeigenschaft des Vollerben Wulf. „Wulfs Erbe“ war ein Bauernhof in der Bauerschaft Lechtingen. Lehnsherr war das Leprosenhaus Süntelbecke der Stadt Osnabrück. Anhand der Geschichte des Bauernhofes vom 14. Jahrhundert bis zu seiner Ablösung im Jahre 1837 werden die Strukturen und Auswirkungen der Leibeigenschaft in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft exemplarisch vorgestellt.

Flyer als download

 

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