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MÖSER – Stadtrundgänge

In diesem digitalen Stadtrundgang kann auf anschauliche Weise das Leben von Justus Möser im Osnabrücker Stadtraum erkundet werden. Er wurde von Studierenden des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück entwickelt.

Prolog: Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle...

Sie kennen Justus Möser nicht? Kein Problem! Er wird sich Ihnen einfach „selbst“ vorstellen und Ihnen den Rundgang erklären.


 

Station 1: Das Wohnhaus von Justus Möser am Marktplatz in Osnabrück, direkt neben der Marienkirche

Der Beginn dieses Stadtrundgangs weist bereits darauf hin: Geburt und Tod Justus Mösers sind örtlich eng miteinander verknüpft. Während sich in seinem ehemaligen Geburtshaus, dem heutigen „Café am Markt“, zahlreiche Menschen zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen treffen, suchen andere in der Marienkirche, in der die Grabplatten der Familie Möser zu finden sind, Ruhe und Besinnung.

 

Station 2: Freigeist oder Rebell: Mösers Schulzeit

Nun stehen Sie vor dem über 400 Jahre alten Ratsgymnasium. Vielleicht hören Sie gerade in diesem Moment die Pausenglocke schellen und sehen die zahlreichen Kinder aufgeregt aus der Schule strömen? Auch der junge Justus Möser war eines von ihnen – stets aufgeweckt und interessiert, aber auch zu allerlei Streichen aufgelegt.

 

 

 

 

Station 3: Mösers Weg zur Macht

Sie befinden sich jetzt im Bereich des Osnabrücker Schlosses – einst politisches und repräsentatives Zentrum der Osnabrücker Landesherrschaft, nun universitärer Mittelpunkt der Stadt. Rund 250 Jahre zuvor erwies sich an diesem Ort Justus Möser sowohl als zentraler Gestalter der Osnabrücker Regierungsarbeit als auch wichtiger diplomatischer Berater über die Landesgrenzen hinaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Station 4: Bei Mösers zu Gast

Justus Möser, ein Mann der Öffentlichkeit – aber auch Ehemann, Familienvater und Freund. Obwohl sein Wohnhaus heute nicht mehr existiert, bieten die Quellen einen Einblick in das Leben Justus Mösers hinter verschlossenen Türen. Lauschen Sie einer Unterhaltung von Mösers Gästen und erfahren Sie mehr über den „privaten Möser“.

Station 5: Justus Möser, Jongleur zwischen Fortschritt und Tradition

Als Staatsmann im Auftrag unterschiedlicher politischer Gruppen war Möser im Fürstbistum Osnabrück oft mit Konflikten konfrontiert, die es zu lösen galt. Dabei mussten die divergierenden politischen Interessen der anderen durch häufig mühsame Vermittlungen in Übereinklang gebracht werden. Ob Mösers Verhandlungsgeschick immer von Erfolg gekrönt war?

Station 6: Der Diplomat in kriegerischen Zeiten

Die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde bestimmt vom Kampf der Großmächte Europas im Siebenjährigen Krieg. Auch das kleine Fürstbistum Osnabrück bekam die Auswirkungen des Krieges zu spüren. Um den Osnabrückern die Last etwas zu erleichtern, musste Justus Möser immer wieder seine diplomatischen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Station 7: Vorhang auf für den Harlekin

Möser war nicht nur ein Mann des Rechts und der Diplomatie, sondern auch ein Liebhaber der schönen Künste. Insbesondere der Literatur und der darstellenden Kunst galt sein Interesse. Der „Tausendsassa“ war nicht nur Johann Wolfgang von Goethe eine Inspiration, sondern auch selbst Verfasser zahlreicher lyrischer, epischer und vor allem dramatischer Schriften und Verteidiger des „Hans Wurst“.

Station 8: Stüve und Möser, die Erzähler der Osnabrücker Geschichte(n)

Warum stehen Sie vor dem Stüve-Denkmal, wenn es sich doch um einen Stadtrundgang auf den Spuren Justus Mösers handelt? Doch die beiden Herren einte nicht nur die Verbundenheit mit ihrer Geburtsstadt, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Fürstbistums Osnabrücks.

Station 9: Tuchmacher in Not

„Made in Osnabrück“ – seit Ende des 16 Jahrhunderts war verarbeitetes und begutachtetes Leinen aus der Stadt nahe des Teutoburger Waldes ein gefragtes Produkt. Doch Dreißigjähriger Krieg und Siebenjähriger Krieg stürzten die Wirtschaft in eine tiefe Depression. Die aufklärerischen Ideen Justus Mösers erwiesen sich als Rettung in der Not.

Station 10: Möser zwischen Verehrung und Vergessen

Die letzte Station des Rundganges führt zurück in die Gegenwart: Eine Vielzahl von Menschen strömt jeden Samstag am Dom entlang über den Osnabrücker Wochenmarkt. Mitten in diesem Treiben steht das Denkmal zu Ehren Justus Mösers – ein Relikt längst vergangener Zeiten oder Bedeutungsträger bis in die Gegenwart?


 

 

 

 

 

 

 

An diesem Stadtrundgang haben mitgewirkt:

Studierende:
Tino Leon Böhmer, Marie Brune, Liubovi Colbasevici, Florian Dirker, Janine Theresia Eddiks, Tessa Edwards, Sophie Heins, Simon Hellbaum, Markus Horbach, Wiebke Kade, Anna Kurtz, Sonja Maas, Nadja Melcher, Sophia Maria Möller, Lukas Paffrath, Thomas Peters, Amelie Pohlmann, Marike Schriever, Torben Tschiedel

Vertonung unter Mitwirkung von:
Dr. Volker Arnke, Lukas Bierbrauer, Anton Böll, Friedrich Brüggemann, Leonard Bruns, Henning Jansen, Marcel Dema, Sören Klostermann, Feelia Küster, Mattes Gollin, Felix Lange, Konstantin Sauer, Cornelius Stemme

Projektleiterinnen:
Prof. Dr. Siegrid Westphal, Dr. Katja Barthel, Sarah-Christin Dietrich, M.Ed. Betreuung des Projekts im Tonstudio:
Leonard Bruns, Lukas Bierbrauer

Tutor*Innen:
Andreas Schönwitz, M.Ed., Tessa Edwards

Wegen Umbau geöffnet

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