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Jenny Aloni: Leben – Werk – Wirkung einer jüdischen Schriftstellerin


Termine:

  • 16. Juni 2022

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf unserer Website über die aktuell geltenden Hygienevorschriften in unseren Museen. Aufgrund begrenzter Sitzplätze ist eine Anmeldung unter der Telefonummer 0541 323-2237 oder willkommen-mq4@osnabrueck.de wünschenswert.

Das Museumsquartier ist ein lebendiger Ort der Diskussion über unsere gemeinsame Geschichte mit ihren Ursachen und Folgen. Wenn die schlimmen Erfahrungen von Krieg und Diktatur sich nicht wiederholen sollen, dann muss die Erinnerung an diese Zeit wachgehalten werden. Es geht um die Folgen von Unterdrückung und staatlicher Willkür, ideologischer Verblendung und Gewalt, Rassismus und Nationalismus, Flucht und Vertreibung etc. Nur die Kenntnis über das Vergangene sensibilisiert uns für Veränderungen in der Gegenwart. In unserem „Friedenslabor“ möchten wir zusammen mit Ihnen an einem friedlichen Miteinander in Gegenwart und Zukunft arbeiten. Die Annäherung an die genannten Themen geschieht im Museumsquartier auf vielfältige Weise. Neben den klassischen Formen der Führung, des Seminars oder Vortrags bietet unser Veranstaltungsprogramm u.a. Lesungen, musikalische Beiträge oder Tanz und Theater. Dieser Ansatz soll mit der Reihe „Drama Geschichte – Theater im Museumsquartier“ ausgebaut und vertieft werden. „Drama Geschichte“ verleiht der Geschichte und den Geschichten der Ausstellungen Körper und Stimme. Themen werden lebendig, Stimmungen und Gefühle gegenwärtig und die Besucher:innen sind mittendrin.

 

Termine in dieser Reihe

 

Dienstag, 17. Mai 2022, 19 Uhr
Jenny Aloni: Leben – Werk – Wirkung einer jüdischen Schriftstellerin
Eine dialogische Lesung von GLOSTER und der LWL-Literaturkommission für Westfalen mit dem Literaturwissenschaftler Walter Gödden und dem Schauspieler Carsten Bender
Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Um zu erleben, was Geschichte ist, muss man Jude sein«. Jenny Aloni (1917-1993), deutsch-jüdische Schriftstellerin. Die in Paderborn geborene jüdische Autorin Jenny Aloni gilt als „bedeutendste deutschsprachige Schriftstellerin ihrer Generation in Israel“ und zählt zu den wichtigsten deutschen Exilautorinnen überhaupt. Aloni verfasste Gedichte, Erzählungen und Romane und führte fast lebenslang ein Tagebuch. Für die Aufarbeitung jüdischen Schicksals fand Jenny Aloni eine eigene, ausdrucksstarke Sprache. Sie war eine beispielhafte, starke Persönlichkeit, die ihre individuelle und gesellschaftliche Situation literarisch verarbeitete und damit zukünftigen Generationen „Bericht gab“ über die an Juden verübten Verbrechen. Für Aloni galt die Lebensmaxime: Man darf sich nicht entmutigen lassen, man muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.
© Die Lesung der Texte Jenny Alonis erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Universitätsarchivs Paderborn, wo sich der Nachlass Jenny Alonis befindet.

 

Donnerstag, 16. Juni 2022, 19 Uhr
„Treppe ins Ungewisse“ – Ein Theaterstück über Euthanasie in der NS-Zeit
mit dem "theater odos"
Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Zahllose Menschen wurden aussortiert, ausgegrenzt, sterilisiert und ermordet - nur weil sie nicht in das Bild der idealen Rasse der Nationalsozialisten passten. Weil sie Menschen mit Behinderung waren, Homosexuell, politisch unbequem oder einfach nur im Weg. In dem Theaterstück „Treppe ins Ungewisse“ zeichnet das theater odos aus Münster auf Grundlage von Zeitzeugenberichten und Gerichtsprozessen die Leiden dieser Menschen nach und stellt sich der Frage: Wie war diese Grausamkeit möglich?

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