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Forum Zeitgeschichte

TdT18_AFS_A.v.Pels….jpg August (links) und Hermann van Pels (rechts) mit ihren Freunden Otto und Alice Loeb in Osnabrück Fotografie, Osnabrück um 1930 © Anne Frank Haus Amsterdam, Fotosammlung


Termine:

  • 22. Mai 2019
  • 26. Juni 2019
  • 28. August 2019
  • 18. September 2019
  • 23. Oktober 2019
  • 13. November 2019
  • 18. Dezember 2019

Zeitzeugen erinnern sich. Zwischen 1932 und 1945 befand sich in der Villa Schlikker die Zentrale der Osnabrücker NSDAP. Heute bietet sie Raum für die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit: In der historischen Topografie des NS-Terrors widmet sich der Arbeitskreis mit Zeitzeug*innen dieser Zeit die Möglichkeit, unter wissenschaftlicher Anleitung ihre Erinnerungen zu Nationalsozialismus, Zweitem Weltkrieg und Nachkriegszeit aufzuarbeiten. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Immer Mittwochs um 10.30 Uhr trifft sich das „Forum Zeitgeschichte – Zeitzeug*innen erinnern sich“ des Museumsquartiers Osnabrück in der Villa Schlikker. In der Veranstaltung können Zeitzeug*innen über ihre persönlichen Erfahrungen in dieser Zeit berichten. Schulklassen, für die eine Anmeldung erforderlich ist, können ebenfalls kostenlos teilnehmen.

Mittwoch, 27. Februar 2019, 10.30 Uhr
Die Plattdeutsche Spielgemeinschaft Voxtrup
Im Januar 1959 wurde die Plattdeutsche Spielgemeinschaft Voxtrup gegründet. Helmut Broxtermann stellt die mittlerweile sechs Jahrzehnte währende Arbeit der Schauspielgruppe vor – natürlich nicht ohne dabei auch ein wenig Plattdüütsch to snacken.

Mittwoch, 27. März 2019, 10.30 Uhr
Familienfeste – Familienrituale
Welche Bedeutung hatten Feiern und Feste wie Geburtstage, Muttertag oder Hochzeiten in der Erlebniswelt der Nachkriegszeit? Welche Erinnerungen an diese Tage, Feste und Rituale haben sich erhalten? Was sagen sie über „Familie“ aus?

Osterpause April 2019

Mittwoch, 22. Mai 2019, 10.30 Uhr
8. Mai 1945 / 12. November 1955 aus der Perspektive von „Kriegskindern“
Am 8. Mai 1945 endeten offiziell die Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges in Deutschland. Der Krieg war vorbei. Die Einschätzung der Bevölkerung schwankte dabei zwischen „Kapitulation“ und „Befreiung vom NS“. Ein Jahrzehnt später, am 12. November 1955, wurde die Bundesrepublik Deutschland wiederbewaffnet. Es wird danach gefragt, wie diese Tage und Entwicklungen der vom Krieg geprägten „Kriegskinder“ wahrgenommen wurden und im Rückblick bewertet werden.

Mittwoch, 26. Juni 2019, 10.30 Uhr
Die „Währung“
Am 20. Juni 1948 trat in den drei westlichen Besatzungszonen die Währungsreform in Kraft. Mit der Einführung der D-Mark veränderten sich das Wirtschaftsleben und der Alltag erheblich. Welche Erinnerungen haben sich aus dieser Zeit erhalten?

Sommerpause Juli 2019

Mittwoch, 28. August 2019, 10.30 Uhr
Sexualmoral in der NS- und Nachkriegszeit
Die heutige Generation der „Kriegskinder“ wuchs in der NS- und Nachkriegszeit auf. Ihre Entwicklung war durch die moralischen Vorstellungen der Zeit zur Sexualität geprägt. Es wird nach den persönlichen Erfahrungen und den nachträglichen Einschätzungen aus heutiger Perspektive gefragt.

Mittwoch, 18. September 2019, 10.30 Uhr
„Durchhalteparolen“ – Wieso hörte der Krieg nicht auf?
Der deutsche Überfall auf Polen am 1. September 1939 leitete den Zweiten Weltkrieg ein. Bereits am 18. September, heute vor 80 Jahren, kapitulierte Polen. Nach zahlreichen weiteren Eroberungszügen verringerten sich die militärischen Erfolge. Mit der deutschen Niederlage bei Stalingrad zur Jahreswende 1942/43 wurde faktisch klar, dass der Krieg für das Deutsche Reich militärisch nicht mehr zu gewinnen war. Trotzdem dauerte er noch über zwei Jahre. Es wird nach möglichen Erklärungen unter Einbeziehung persönlicher Erfahrungen gefragt?

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 10.30 Uhr
Sport in der NS- und Nachkriegszeit
Bei der „Wehrertüchtigung“ der Jugend im Nationalsozialismus wie beim moralischen Wiederaufbau Deutschlands nach 1945 spielte der Sport eine wichtige Rolle. Nach der erzwungenen „Volksgemeinschaft“ boten Sportvereine ab 1945/46 mit ihren Veranstaltungen und Feiern einen Raum, um „zwanglos“ zusammenzukommen. Der Blick auf die eigene Rolle vor 1945 wurde dabei allerdings vollständig ausgeblendet.

Mittwoch, 13. November 2019, 10.30 Uhr
„Das hört sich nach ganz archaischen Mechanismen an.“
Bebilderte Lesung mit Lara Kolonko und Lukas Attermeier
Am 11. November 1918, vor 101 Jahren, endete der Erste Weltkrieg mit dem Waffenstillstand im französischen Compiègne. Die Lesung nimmt den Tag zum Anlass, um aus unterschiedlichen Perspektiven über die Mechanismen von Propaganda und Medien im ‚Krieg der Informationen‘ nachzudenken. Amandine (Lara Kolonko) und Felix (Lukas Attermeier), zwei europäische Jugendliche, besuchen eine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg. Bei ihrem fiktiven Rundgang werden nicht nur unterschiedliche Sichtweisen der damaligen Kriegsgegner sichtbar. Ihr Dialog animiert zugleich dazu, sich in andere Perspektiven einzudenken, die eigene Perspektivität zu überprüfen und Bezüge bis in die Gegenwart herzustellen.

Mittwoch, 18. Dezember 2019, 10.30 Uhr
Planungstreffen und „Weihnachtsfeier“
Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen treffen sich in gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre, um die Veranstaltungen der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren zu lassen und gemeinsam die neuen Themen für das nächste Jahr zu besprechen.

 

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