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Forum Kriegskinder und Kriegsenkel


Termine:

  • 13. November 2018
  • 18. November 2018
  • 11. Dezember 2018

Reihe: Forum Erinnern

Das Kulturgeschichtliche Museum des Museumsquartiers Osnabrück bietet mit seinem „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ die Möglichkeit, die „langen Schatten“ des Zweiten Weltkrieges im Zuge eines intergenerativen Dialoges überwinden zu helfen. Die deutsche Geschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg war in ihrer Brutalität eine schwere Bürde für die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Ihre Ursachen und Folgen wirken in vielen Familien über Generationen bis in die Gegenwart nach. Das Museumsquartier Osnabrück ist auch ein Ort der Begegnung und Kommunikation. Wir möchten Bewusstsein für die Aktualität historischer Entwicklungen schaffen. Wie etablieren sich normative Verschiebungen heute, die zu gegenmenschlichen Entwicklungen und Massengewaltprozessen führen können? Antworten stecken in unserer Geschichte.
Informationen sind unter der Telefonnummer 0541/323-4435 (montags und mittwochs) oder per E-Mail heese@osnabrueck.de erhältlich.

Der Eintritt ist frei.

Am Dienstag, 11. September 2018, um 19.00 Uhr trifft sich das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ um mit Viktor Pediak über „Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit“ zu sprechen.

Im Zweiten Weltkrieg erlebte der ukrainische Journalist Viktor Pedak (Jg. 1938) als Dreijähriger den Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Während sein Vater im September 1941 als Soldat in deutsche Kriegsgefangenschaft geriet und bis zum Frühjahr 1945 als Zwangsarbeiter in einem Bergwerk im Ruhrgebiet arbeiten musste, blieb Viktor gemeinsam mit seiner Mutter und drei Geschwistern in der von Deutschen besetzten Stadt Saporoshje. Am 14. Oktober 1943, dem Tag der Befreiung von Saporoshje durch die „Rote Armee“, traf ein deutsches Geschoss sein Elternhaus. Seine neunjährige Schwester kam direkt vor seinen Augen ums Leben.

Seine persönlichen Erfahrungen sind Anlass, um sich heute für Völkerverständigung zu engagieren. In der Veranstaltung spricht Viktor Pedak über menschliche Erlebnisse in einer Zeit der Gewalt, die Menschen – Kriegsgefangene und Zivilbevölkerung, Zwangsarbeiter*innen und unscheinbare Helfer*innen – bis heute über die Grenzen hinweg miteinander positiv verbinden.

Das Kulturgeschichtliche Museum des Museumsquartiers Osnabrück bietet mit seinem „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ die Möglichkeit, die „langen Schatten“ des Zweiten Weltkrieges im Zuge eines intergenerativen Dialoges überwinden zu helfen. Die deutsche Geschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg war in ihrer Brutalität eine schwere Bürde für die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Ihre Ursachen und Folgen wirken in vielen Familien über Generationen bis in die Gegenwart nach.

Am Dienstag, 13. November 2018, um 19.00 Uhr trifft sich das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ um in gemeinsamer Runde über das Thema „Offizielles Totengedenken und Familie“ zu diskutieren.

Alljährlich im November bilden der Volkstrauertag sowie der Totensonntag fixe Termine des offiziellen Totengedenkens. Welche Rolle spielen sie gegenwärtig für den Privatraum der Familie? Wo bestehen Verbindungen zwischen privater und gesellschaftlicher Trauer? Kann ein öffentliches, gemeinsames Gedenken private Trauer lindern? Welche Bedeutung und Funktion haben die Toten und Opfer der beiden Weltkriege und des Naziterrors heute noch für uns als Individuen wie als Gesellschaft?

Das Kulturgeschichtliche Museum des Museumsquartiers Osnabrück bietet mit seinem „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ die Möglichkeit, die „langen Schatten“ des Zweiten Weltkrieges im Zuge eines intergenerativen Dialoges überwinden zu helfen. Die deutsche Geschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg war in ihrer Brutalität eine schwere Bürde für die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Ihre Ursachen und Folgen wirken in vielen Familien über Generationen bis in die Gegenwart nach.

Am Sonntag, 18. November 2018, um 15.30 Uhr veranstalten Studierende der Universität Osnabrück anlässlich der Beendigung des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahre im Vortragssaal des Museumsquartiers Osnabrück eine öffentliche Diskussion zur Geschichte und aktuellen Bedeutung des Volkstrauertages.

Unter dem Titel „Volkstrauertag 1918/2018 – Gedenken im Wandel!?“ diskutieren geladene Gäste gemeinsam mit dem Publikum über die künftigen Perspektiven des jährlichen Gedenktages im Spannungsfeld zwischen öffentlichem Totengedenken und individueller Trauerarbeit in den Familien. Podiumsgäste sind: Herr Flöter (Familienangehöriger), Oberst d.R. Klaus Jürgen Gran (Reservistenverband der Bundeswehr, Kreisgruppe Osnabrück) Thomas Müller (Osnabrücker Friedensinitiative OFRI) und Marco Wingert (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bezirksverband Weser-Ems).

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