Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Navigation

Forum Kriegskinder und Kriegsenkel


Termine:

  • 11. September 2018
  • 13. November 2018
  • 11. Dezember 2018

Reihe: Forum Erinnern

Das Kulturgeschichtliche Museum des Museumsquartiers Osnabrück bietet mit seinem „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ die Möglichkeit, die „langen Schatten“ des Zweiten Weltkrieges im Zuge eines intergenerativen Dialoges überwinden zu helfen. Die deutsche Geschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg war in ihrer Brutalität eine schwere Bürde für die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Ihre Ursachen und Folgen wirken in vielen Familien über Generationen bis in die Gegenwart nach. Das Museumsquartier Osnabrück ist auch ein Ort der Begegnung und Kommunikation. Wir möchten Bewusstsein für die Aktualität historischer Entwicklungen schaffen. Wie etablieren sich normative Verschiebungen heute, die zu gegenmenschlichen Entwicklungen und Massengewaltprozessen führen können? Antworten stecken in unserer Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Am Dienstag, 8. Mai 2018, um 19.00 Uhr trifft sich das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ um mit Zeitzeug*innen über die Geschichte des Offiziersgefangenenlagers „OfLag VI c“ zu sprechen.

„In den Baracken sind viele lebendig verbrannt!“ Derzeit wird in Osnabrück an einem würdigen Gedenken an das Offiziersgefan­genenlager „Oflag VI c“ in Osnabrück-Eversburg gearbeitet. Seine außergewöhnliche Geschichte muss dazu zunächst weiter aufgearbeitet und erforscht werden. Im Forum berichten Augenzeug*innen über ihre persönlichen Erinnerungen an Geschehnisse im Lager sowie an weitere Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs.

Am Dienstag, 12. Juni 2018, um 19.00 Uhr trifft sich das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ um mit Reinhard Althoff über „Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel“ zu sprechen.

Noch 73 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Nachwirkungen der Ereignisse in den Familiennarrativen spürbar. Ein „Kriegskind“, „Nachkriegskind“ oder „Kriegsenkel“ sein – das kann ein Leben mit Kraft und Stärken – aber genauso eines mit allerhand Irrwegen und Irritationen bedeuten und immer wieder auch eine Suche nach der eigenen Identität. Zu diesem Themenkomplex spürt Reinhard Althoff Widersprüchlichem wie Belastendem in der einschlägigen Literatur nach (Alberti, Bode, Meyer-Legrand, Radebold u.a.). Im anschließenden Erfahrungsaustausch kann eine Brücke geschlagen werden von den Aussagen der Literatur hin zu individuellen Erfahrungen der Teilnehmenden.

Veranstaltungen

Ausstellungen

Führungen

Museumsquartier

Friedenslabor

Kontakt


English

Facebook

Newsletter abonnieren

Schließen

Anmeldung zum Newsletter