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Migrantische Selbstorganisationen, Aktivist:innen, Studierende, Ehrenamtliche und Künstler:innen laden Dich mit dieser Ausstellung ein, aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedliche Einblicke in Migrations-, Flucht- und Diskriminierungsgeschichten der Stadt zu erhalten.
An acht Ausstellungsstationen im Osnabrücker Stadtraum sind Stelen mit spannenden ersten Eindrücken zu finden. Über QR-Codes, die sich mittels Smartphone auslesen lassen, kann noch mehr entdeckt werden: Lerne in kurzen Videos mehr über das Leben von Schwarzen Menschen in Osnabrück, über Selbstorganisation und zivilgesellschaftliches Engagement oder zur Vielfalt von Migrations- und Fluchtgeschichten am Beispiel der Türkei. Lies Briefe über das Leben in Osnabrück, höre Podcasts zu Flucht, Asyl und Aktivismus, entdecke Fotos aus dem Leben von internationalen Studierenden oder erfahre mehr über den wilden Streik im Jahr 1973.

COMMON GROUND

A trip down memory lane

Wir sind internationale Studierende und zeigen Osnabrück, ein Ort an dem verschiedene Kulturen zusammenkommen, als unsere ‚gemeinsame Basis‘: Mit Fotos haben wir Gefühle und Bedeutungen eingefangen, die wir mit der Stadt verbinden. An diesem für uns neuen Ort mit verschiedenen Kulturen sind wir auf unterschiedliche Gewohnheiten, Verhaltensweisen, Möglichkeiten und Sichtweisen gestoßen. Wir haben uns den Herausforderungen gestellt und dabei eigene Stärken entwickelt und entdeckt. Wir wollen unseren Blick auf die Stadt zeigen. Für uns ist Migration ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Wir glauben, dass wir alle – neuangekommen oder alteingesessen – die Stadt gestalten und verändern können. Dialog und Austausch helfen, um sich der Osnabrücker Vielheit bewusst zu werden. Damit neue Möglichkeiten entstehen und die Gemeinschaft bereichert wird.

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Wie sind diese Ausstellungsbeiträge entstanden?

Wir sind eine Gruppe von sieben internationalen Studierenden in Osnabrück. Wir wollen unsere Perspektive auf die Stadt zeigen und nutzen dafür Fotografie. Wir haben gemeinsam diskutiert und entschieden, worüber wir sprechen wollen. Wir haben vier Themen gewählt: a) Wie wir die Stadt und ihre Kulturen sehen, b) Interaktion der Kulturen, c) Herausforderungen und d) Friedliche Momente.

Friedliche Momente

An verschiedenen Orten und während unterschiedlicher Aktivitäten geht es uns besonders gut. Wir fühlen uns sicher und entspannt. Manchmal sind es Momente, in denen wir mit Menschen zusammen sind - neuen Freund:innen, die hier zu unserer Familie geworden sind. Manchmal ziehen wir es vor, an ruhigen Orten, die eine innere Verbindung mit uns selbst ermöglichen, allein zu sein. Erinnerungen, Reflexion, geliebte Menschen, Natur und das Gefühl, zu Hause zu sein, sind die Protagonist:innen dieser Momente.

Interaktion von Kulturen

Wir sehen Osnabrück als eine Stadt der kulturellen Interaktion, in deren Geschichte und Identität Migration eine wichtige Rolle spielt. Wir wollen Osnabrück so zeigen, wie wir es sehen: eine heterogene Stadt. So wollen wir auch uns selbst darstellen. Durch unsere Migrationserfahrungen treffen in uns selbst verschiedene Kulturen aufeinander, so wie sie auch in der Stadt aufeinandertreffen.

Wie wir die Stadt und ihre Kulturen sehen.

Hier wollen wir zeigen, wie die Alltagskulturen der Stadt durch die Augen von Neuankommenden gesehen werden, und versuchen, die Schönheit und die Eigenheiten auszugraben, die Alteingesessene vielleicht nicht erkennen. Uns interessiert auch, wie sich die Osnabrücker Kulturen von unserer Herkunftskulturen unterscheiden und welche Veränderungen diese Unterschiede für unser tägliches Leben mit sich bringen. Hier zeigen wir kulturelle Verhaltensweisen, Lebensstile und Gewohnheiten der Menschen in Osnabrück. Und wir reflektieren auch über die Geschichte der Stadt, die kulturellen Angebote und wie diese die Identität der Stadt beeinflussen.

Herausforderungen

Zunächst wollten wir über Herausforderungen und Ängste bezüglich unseres neuen Lebens in Osnabrück sprechen. Wir wollten diesen Teil unserer Erfahrungen teilen. Schließlich kamen wir zu dem Schluss, dass es keine leichte Aufgabe ist, Herausforderungen mit einem Foto festzuhalten. Trotzdem zeigen wir einige herausfordernde Situationen in unserem Leben, wie wir sie interpretieren und wie wir uns ihnen stellen.


Zivilgesellschaftliches Engagement & Migrantische Selbstorganisation

Osnabrück ist eine Stadt mit einer langen Migrations- und Fluchtgeschichte, mit einer vielfältigen Bevölkerung. Hier leben Menschen mit sehr unterschiedlichen Interessen und gesellschaftlichen, rechtlichen sowie politischen Möglichkeiten der Teilhabe. Daher spielen Menschen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und migrantische Selbstorganisationen eine wichtige Rolle: Sie setzen sich vor Ort selbstorganisiert und meistens ehrenamtlich für mehr Zugehörigkeit, Anerkennung und für die Interessen und Wünsche ihrer vielfältigen Gemeinschaften ein. Außerdem sind sie wichtig für die Vernetzung mit städtischen Institutionen.

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ZIVOS - Zeitschrift für Integration und Vielfalt in Osnabrück

In diesem Video stellt die ZIVOS sich und ihre Arbeit vor.

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

In diesem Video stellt die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland sich und ihre Arbeit vor.

Deutsch-syrischer Austausch Osnabrück (DAS)

In diesem Video stellt der deutsch-syrische Austausch Osnabrück (DAS) sich und seine Arbeit vor.

Arco Iris

In diesem Video stellt der Verein Arco Iris sich und seine Arbeit vor.

Rumänisch-orthodoxe Kirche Osnabrück

In diesem Video stellt die rumänisch-orthodoxe Kirche Osnabrück sich und ihre Arbeit vor.

Tanzgruppe "Bozur"

In diesem Video stellt sich die Tanzgruppe "Bozur" vor.

Tamilischer Exilverein Osnabrück

In diesem Video stellt der Tamilische Exilverein Osnabrück sich und seine Arbeit vor.

Afro Info Pool

In diesem Video stellt der Afro Info Pool sich und seine Arbeit vor.

Atatürk Kultur- und Jugendverein Osnabrück e.V.

In diesem Video stellt der Atatürk Kultur- und Jugendverein Osnabrück e.V. sich und seine Arbeit vor.

Patria e.V. (Polnische Gesellschaft)

In diesem Video stellt der Verein Patria e.V. (Polnische Gesellschaft) aus Osnabrück sich und seine Arbeit vor.

Atatürk Kultur- und Bildungsverein Osnabrück e.V.

In diesem Video stellt der Atatürk Kultur- und Bildungsverein e.V. sich und seine Arbeit vor.


4. Mai 1973 – Wilder Streik bei Karmann

Gegenüber vom Hasepark befand sich bis 2009 das Werk des Fahrzeugbauers Karmann. Heute wird es von Volkswagen genutzt. Zu Beginn der 1970er Jahre beschäftigte Karmann 5.000 Menschen. Viele davon waren Migrant:innen. Ihnen blieb für Heimatbesuche nur ihr Urlaub. Diesen wollte Karmann, wegen der guten Auftragslage, aber kürzen. Daraufhin begann ein wilder Streik. Der Streik wurde nicht von der Gewerkschaft unterstützt. Die Arbeiter:innen riefen sich gegenseitig zum Streik auf. Ihre Botschaften hefteten sie an die auf dem Fließband durchlaufenden Wagen. Wilde Streiks wie dieser haben dazu beigetragen, dass die Anliegen von Migrant:innen wahrgenommen wurden. Sie sind ein wichtiger Teil ihrer jahrzehntelangen Kämpfe um Gleichberechtigung.

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4. Mai 1973 - Wilder Streik der ‚Gastarbeiter:innen‘ bei Karmann

In diesem Beitrag schreibt Tim Zumloh über den wilden Streik bei Karmann im Jahr 1973 und ordnet ihn historisch und gesellschaftlich sowohl in die deutsche als auch die Osnabrücker Zeitgeschichte ein.

Podcast: 4. Mai 1973 - Wilder Streik der ‚Gastarbeiter:innen‘ bei Karmann

Hier findest Du Tim Zumlohs Beitrag als Podcast zum Nachhören.

Interview mit António Custóias Sequeira

António Custóias Sequeira spricht über die Situation der Arbeitsmigrant:innen in Osnabrück zu Beginn der 1970er Jahre, die Arbeit und den wilden Streik bei Karmann sowie dessen Folgen.


Flucht, Asyl & Aktivismus in Osnabrück

In der Stadt Osnabrück haben sich für Geflüchtete und Asylsuchende die Zugänge zu Unterkünften oder Wohnungen, zum Arbeitsmarkt sowie zu anderen Bereichen der rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Teilhabe im Laufe der Zeit gewandelt. Immer wieder sind sie für ihren Wunsch nach Arbeit, einer eigenen Wohnung oder einer Möglichkeit des Bleibens auf sich gestellt. Ihre Unterstützung hat in Osnabrück eine lange Geschichte: Aktivist:innen aus Kirche, Gesellschaft und aus anderen Organisationen setzen sich seit langem immer wieder für Asylsuchende und Geflüchtete ein.

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Rückblick und Ausblick zum zivilgesellschaftlichen Engagement am Beispiel des Kirchenasyls

Das Kirchenasyl steht in einer jahrhundertealten Schutztradition und ist als „ultima ratio“ immer Nothilfe in einem konkreten Einzelfall. Es dient dazu, Gefahren für Leib und Leben, drohende Menschenrechtsverletzungen oder individuell unzumutbare Härten für die geflüchtete Person abzuwenden. Im September 2020 sprechen wir über das erste Kirchenasyl der Neuzeit in Osnabrück im Jahr 1996, und wie Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft und Kirchen das ökumenischen Netzwerk „Asyl in der Kirche“ gründeten. Im Rahmen des christlichen Engagements für Geflüchtete kommt es immer wieder dazu, dass Kirchengemeinden und Ordensgemeinschaften von Zurück- oder Abschiebung Bedrohte vorübergehend in kirchlichen Räumen aufnehmen. Magret Pues ist Referentin für Flüchtlingshilfe beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. Frieder Marahrens ist Pastor i.R.

Wir wollen keine Angst vor Abschiebung haben! Wir wollen gleiche Rechte für alle!

Ein Interview mit Maren Kirchhoff zu den Protesten gegen die Dublin-Abschiebungen in Osnabrück (2014 - 2017). Das Bündnis gegen Abschiebungen Osnabrück (BgA) verhinderte 2014/15 zahlreiche Abschiebungen. Die Strategie war es, sich vor Unterkünften zu versammeln und so die Überschreitung der in der Dublin-Verordnung festgeschriebenen 6-monatigen Überstellungsfrist herbeizuführen. 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag im Rahmen des Asylpakts ein Ankündigungsverbot für Abschiebetermine. Bewohner:innen der Unterkunft am Ickerweg in Osnabrück konnten dennoch auch 2017 mehrere Abschiebungen kollektiv verhindern. Maren Kirchhoff führt im Gespräch in die Dublin-Verordnung ein, erläutert die Funktionsweise der zivilgesellschaftlichen Proteste und bettet diese in einen größeren gesellschaftlichen Kontext ein. Dabei beschreibt sie auch, was es für betroffene Personen bedeutet, sich in einem Zustand der permanenten Abschiebbarkeit zu befinden. Maren Kirchhoff promoviert mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung an der Universität Osnabrück. Zuvor hat sie im vergleichenden Forschungsprojekt "Taking Sides. Protests against deportation in Austria, Germany and Switzerland" am Osnabrücker Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) gearbeitet.

Umkämpfte Räume des Asyls in Osnabrück

Mit einem besonderen Fokus auf die Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten zeichnet Sophie Hinger im April 2020 aus wissenschaftlicher Perspektive die Entstehung, Dynamiken und Folgen zivilgesellschaftlichen Engagements für und mit Geflüchteten in Osnabrück nach. Dabei schlägt sie den Bogen von der Unterbringung der ersten Geflüchteten in Osnabrück in den 1950er-Jahren hin zu der Entstehung solidarischer Initiativen und Proteste rund um die Eröffnung der ersten Sammelunterkünfte für Geflüchtete Anfang der 1980er Jahre über die Reaktionen auf den Sommer 2015 bis heute. Sophie Hinger ist Sozialgeographin am Osnabrücker Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS).

Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete

Interview mit Tabea Kriesten von der Koordinierungsstelle Flüchtlingssozialarbeit des Caritasverband für Stadt und Landkreis Osnabrück


Von Osnabrück nach Osnabrück

Hier siehst Du Ausschnitte aus Briefen, die unterschiedliche Perspektiven auf das Leben in Osnabrück zeigen. In den Briefen schreiben Menschen, denen nicht von allen gleichermaßen zugehört wird, über sich. Wir sammelten ihre persönlichen Briefe, um ihnen eine Stimme zu geben und nicht über sie zu sprechen.

Was bedeutet Ankommen für Dich?
Und was ‚Heimat‘?
Fühlst Du Dich in Osnabrück zuhause?
Du möchtest die Briefe lesen?
Du möchtest uns einen Brief schreiben?
Wir freuen uns, wenn unsere Sammlung größer wird.

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Mein Leben von Pakistan nach Deutschland

Hier kannst Du einen Brief von Sehrish an Osnabrück lesen.

Ich habe das Gefühl, dass Osnabrück meine Heimat geworden ist.

Hier kannst Du einen Brief von Ahmad an Osnabrück lesen.

Das Leben ist eine lange Reise.

Hier kannst Du einen Brief von Mohamed an Osnabrück lesen.


Lebensrealitäten – Hayatın gerçekleri

Was ist Dir wichtig?
Was wünschst Du Dir für ein Zusammenleben?
Was hat Dich in deinem Leben geprägt?

Osnabrücker Alltag zwischen Deutschland und der Türkei: Tauche ein in die Lebensgeschichten von acht Menschen. Sie sprechen über Orte und Personen, die sie besonders geprägt haben. Sie erzählen von den Auswirkungen politischer Umstände auf ihr Leben und was sie sich für ein Zusammenleben wünschen.

Durch verschiedene Gegenstände wie Fotos, Bücher und Wegbegleiter, geben sie Dir dabei einen persönlichen Einblick in ihre Lebensrealitäten.

Acht Menschen, acht Geschichten – eine Stadt.

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Themen-Filter:

Wer macht mit?


Heimat


Leben während politischer Umbrüche


Osnabrück


Zugehörigkeit und Gemeinschaft


Wünsche für’s Zusammenleben


Wendepunkte


Wege und Wegbegleiter


Wie ist die Ausstellung entstanden?


Adnan

“Ich heiße Adnan und bin 55 Jahre alt. Ich habe drei Kinder. Ich bin 1966 in Develi in der Provinz Kayseri in der Zentral-Türkei geboren und habe bis zu meinem 11. Lebensjahr dort gelebt. Wir kamen 1979 nach Deutschland, zu meinem Vater. Ich habe jahrelang bei der Autofirma Karmann in der Logistik gearbeitet. Aktuell kann ich aus gesundheitlichen Gründen nur noch eingeschränkt arbeiten. Ich bin ehrenamtlich beim Lesezirkel der Friedensstadt Osnabrück e.V. und dem selbst gegründeten Verein Eleganz Bildungsplattform e.V. tätig.“ Videos von Adnan findest Du unter den Themen-Filtern “Heimat”, “Leben während politischer Umbrüche”, “Wendepunkte” und “Wünsche für’s Zusammenleben”.

Alperen und Bengü*

“Wir kamen vor ungefähr drei Jahren aus der Türkei und haben in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt. Wir haben in der Türkei eine schwere Zeit durchgemacht. Nach dem gescheiterten Militärputsch vom 15.07.2016 haben wir ohne jegliche Begründung unsere Arbeitsplätze verloren." Alperen arbeitete als Berater und Beobachter in verschiedenen staatlichen Projekten, die im Rahmen der Annäherung an die Europäische Union durchgeführt wurden. Bengü war Englischlehrerin. Videos von Alperen und Bengü findest Du unter den Themen-Filtern “Leben während politischer Umbrüche“, “Osnabrück“, “Wege und Wegbegleiter“ und “Zugehörigkeit und Gemeinschaft“. * Die Namen einiger Interviewpartner:innen wurden für diese Ausstellung anonymisiert.

Ersin

“Ich bin türkischer Staatsbürger mit kurdischen Wurzeln, geboren 1976. Ich habe an der Marmara Universität in İstanbul in der Türkei Chemie auf Lehramt studiert. Danach war ich zunächst 12 Jahre Grundschullehrer, anschließend war ich vier Jahre Chemielehrer. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter. Meine Frau war 16 Jahre Erzieherin in einem Kindergarten. Vor dem 15.07.2016 zählten wir innerhalb unserer Gesellschaft zu vertrauenswürdigen Menschen, denen ihre Mitmenschen vertrauten.“ Videos von Ersin findest Du unter den Themen-Filtern “Heimat“, “Osnabrück“, “Wege und Wegbegleiter“, “Wendepunkte“ und “Wünsche für's Zusammenleben“.

Oguzhan

“Ich bin Oguzhan, ich bin 25 Jahre alt und ich studiere an der Universität Osnabrück Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen. Ich wohne seit drei Jahren in Deutschland und seit November 2019 in Osnabrück. Vorher war ich in Dortmund und habe ein Jahr lang einen Freiwilligendienst gemacht. Davor habe ich in İstanbul studiert, komme aber ursprünglich aus İzmir.“ Videos von Oguzhan findest Du unter den Themen-Filtern “Heimat“, “Osnabrück“, “Wendepunkte“ und “Wünsche für’s Zusammenleben“.

Yusuf*

“Mein Name ist Yusuf. Ich bin in Ankara geboren und habe in Deutschland Ingenieurwissenschaft studiert. Danach bin ich wieder in die Türkei zurückgekehrt und habe dort über 12 Jahre gearbeitet. Seit vier Jahren bin ich wieder in Deutschland. Ich bin jetzt selbstständig, habe eine Frau und zwei Kinder.“ Tonaufnahmen von Yusuf findest Du unter den Themen-Filtern “Wege und Wegbegleiter“, “Wendepunkte“ und “Wünsche für’s Zusammenleben“. * Die Namen einiger Interviewpartner:innen wurden für diese Ausstellung anonymisiert.

Hüseyin

“Mein Name ist Hüseyin. Ich bin 1971 in Samsun, einer Provinz an der türkischen Schwarzmeerregion, geboren. Nach meiner Schullaufbahn habe ich ebenfalls in Samsun Physik auf Lehramt studiert. In der Zeit habe ich die Bücher von Herrn Gülen gelesen und habe mich mit seinen Ideen identifiziert. Nach meinem Studium habe ich an verschiedenen privaten Nachhilfeeinrichtungen, die von Unterstützern dieser Gemeinschaft gegründet wurden, als Lehrer gearbeitet. Auch meine Frau hat als Biologielehrerin an diesen Bildungseinrichtungen gearbeitet. Wir haben drei Kinder.“ Videos von Hüseyin findest Du unter den Themen-Filtern “Leben während politischer Umbrüche“, “Wege und Wegbegleiter“ und “Zugehörigkeit und Gemeinschaft“.

Recep

“Mein Name ist Recep. Ich wurde 1974 in Trabzon in der Türkei geboren. Nach dem Gymnasium bin ich 1993 nach Kasachstan gegangen und habe dort studiert. Während meines Studiums habe ich als "Hilfslehrer" an verschiedenen türkischen Schulen gearbeitet. Nach Abschluss des Studiums habe ich bis 2013 an türkischen Schulen verschiedene Tätigkeiten, wie Lehrer und stellvertretender Schuldirektor durchgeführt.“ Videos von Recep findest Du unter den Themen-Filtern “Heimat“ und “Wege und Wegbegleiter“.

Heimat – Adnan

Adnan beschreibt wie er die “Heimatbesuche“ in der Türkei als Jugendlicher wahrgenommen hat und erklärt die unterschiedlichen Möglichkeiten, die “Gastarbeiter:innen“ beim Ankommen in Deutschland gegeben waren. Zuhause ist Adnan nicht nur an einem Ort, sondern wie viele Andere lebt er transnational mit Freunden und Verwandten, sowohl in Deutschland als auch in der Türkei. Von 1961 bis in die 1970er warb Deutschland türkische Gastarbeiter:innen an, weil in Deutschland der Bedarf an Arbeitskräften gestiegen war. Auch Adnans Vater ist als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen.

Heimat – Ersin

Ersin erzählt, warum Deutschland für ihn wie seine zweite Heimat ist und welche Rolle seine Religion während der Auswanderung spielte. Er erzählt, dass er oft sagt, dass er drei Jahre alt ist, weil er durch die Auswanderung ein neues Leben begonnen hat und neu geboren wurde.

Heimat – Oguzhan

“Wenn Du mich fragst, ob ich aus İzmir komme - ja, aber wo ich mich verbunden fühle? Ich würde sagen Çeşme“: Oguzhan beschreibt, warum er zwar aus İzmir kommt, sich aber mit Çeşme verbundener fühlt. İzmir war als Großstadt und durch die vielen Menschen unpersönlicher, aber in Çeşme konnte er allein sein.

Heimat – Recep

Hör Dir an, warum Recep sich als Weltbürger sieht und wie er davon erzählt, dass alle Länder, in denen er bereits gelebt hat, schöne Seiten haben.

Leben während politischer Umbrüche – Adnan

Ende der 1970er Jahre gab es in der Türkei Aufstände zwischen linken und rechten Gruppierungen. 1980 kam es zu einem Militärputsch. Auch die Wirtschaft hat zu dieser Zeit stark gelitten und viele Männer sind nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten. Adnan erzählt, wie er persönlich diese konflikthafte Situation als Jugendlicher erlebt hat und dass die Lebensmittel und Waren knapp waren. Er beschreibt, dass viele Frauen und Mütter ihre Männer dazu gedrängt haben entweder zurück in die Türkei zu kommen oder sie mit nach Deutschland zu nehmen.

Leben während politischer Umbrüche – Alperen und Bengü

Alperen und Bengü erzählen von dem gescheiterten Militärputsch im Juli 2016 in der Türkei, welche Konsequenzen dieser für sie hatte und wie ihr Leben vor dem Putschversuch aussah. Auch Alperen und Bengü haben im Rahmen der massenhaften Suspendierung von Angestellten im Bildungsbereich und dem öffentlichen Dienst durch die türkische Regierung ihre Arbeitsplätze verloren.

Leben während politischer Umbrüche – Hüseyin

Hüseyin erzählt davon, wie er und seine Familie in der Türkei verfolgt und festgenommen wurden. Bei dem Versuch sein Auto zu verkaufen, wartete die Polizei vor der Ankunft bereits bei dem Autohaus und hatte das gesamte Gebäude durchsucht und abgeriegelt.

Osnabrück – Ersin

Schau Dir an, wie Ersin davon erzählt, warum Osnabrück für ihn etwas Besonderes hat und warum die Stadt für ihn nicht Trauer, sondern Glück bedeutet, obwohl sich Osnabrück im Türkischen anhört wie “traurig”.

Osnabrück – Alperen und Bengü

Alperen und Bengü beschreiben, welchen Beitrag sie für Osnabrück durch ihre Integration leisten: Alperen ist Mitglied in einem Chor, bei der Eleganz Bildungsplattform e.V. und beim Lesezirkel der Friedensstadt Osnabrück e.V. Bengü ist Mitglied in einem Sportverein und nimmt dort an verschiedenen Aktivitäten teil.

Osnabrück – Oguzhan

Oguzhan erzählt, wie ihm das Buch “Glücksorte in Osnabrück” geholfen hat trotz der Corona-Pandemie die Stadt besser kennen zu lernen und dass er sich gerne ein aktivistisches Leben in Osnabrück aufbauen möchte.

Wege und Wegbegleiter – Ersin

“Dieser Gebetsteppich ist gewiss Zeuge vieler Tränen, nimm ihn mit auf Deine Reise", dies sagte ein Bekannter von Ersin zu ihm, als er ihm in der Türkei einen Gebetsteppich gab. Schau Dir an, wie Ersin von diesem Gebetsteppich erzählt, der ihn auf seiner Reise nach Deutschland überall hin begleitet hat.

Wege und Wegbegleiter – Alperen und Bengü

Apleren und Bengü erzählen von ihrem Entschluss das Land zu verlassen sowie dem Weg nach Griechenland und Deutschland. Zu Beginn hat sich Alperen Schuhe bei einem Discounter gekauft, die er auf dem gesamten Fußmarsch an hatte und bis nach Deutschland getragen hat.

Wege und Wegbegleiter – Hüseyin

Hüseyin beschreibt die schwere Reise, die er mit seiner Frau und drei Kindern nach Griechenland machen musste, um vor der erlebten Verfolgung in der Türkei in Sicherheit zu sein. Im Laufe dieses Prozesses kam die Familie nach Bramsche in den Landkreis Osnabrück.

Wege und Wegbegleiter – Recep

Recep spricht über sein Leben vor und nach dem gescheiterten Putsch im Juli 2016 und über seine Reise – aus Afghanistan über die Türkei und Kasachstan – nach Deutschland zusammen mit seiner Frau und ihre fünf Kindern.

Wege und Wegbegleiter – Yusuf

Yusuf erzählt von der Abiturprüfung sowie von seinem Studium in der Türkei und Deutschland. Hör Dir an, wie ihn ein Kulli dabei begleitet hat und warum dieser für ihn sehr wichtig ist. Die Inhalte dieses Interviewausschnittes wurden im Nachhinein von einer anderen Person (Jonas Craatz) eingesprochen.

Wendepunkte – Adnan

“Ich stell mir das so vor, wie wenn ein Süßwasserfisch ins Salzwasser kommt”: Hör Dir an, wie es für Adnan war das erste mal in eine Großstadt, nach Ankara, zu ziehen. Und wie sein Vater ihn und seine Familie später mit dem Auto von Ankara nach Deutschland geholt hat und wie die Wohnsituation der Familie zu Beginn aussah.

Wendepunkte – Yusuf

Hör zu, wie das Berufsleben von Yusuf als Produktmanager unter anderem für ein großes deutsches Unternehmen in der Türkei aussah, wie schwierig es für ihn war eine Stelle in Deutschland zu bekommen und was er aktuell beruflich macht. Die Inhalte dieses Interviewausschnittes wurden im Nachhinein von einer anderen Person (Jonas Craatz) eingesprochen.

Wendepunkte – Ersin

Ersin erzählt davon, wie er als Mensch mit kurdischen Wurzeln in der Türkei zunächst Ausgrenzung erfahren hat, aber später von einem Schulkameraden wertgeschätzt wurde, indem dieser ihm geholfen hat. Er hat dadurch gemerkt, dass er genau so wie die anderen auch studieren kann und dies schlussendlich auch gemacht.

Wendepunkte – Oguzhan

Oguzhan ist aus İzmir nach İstanbul gezogen. Dort hat er neue Menschen kennengelernt, die ihm “die Augen geöffnet” haben. Höre Oguzhan zu und erfahre durch welche Erfahrungen und Geschichten er in İstanbul die Diversität der türkischen Bevölkerung und ihrer Lebensrealitäten kennenlernen konnte.

Wünsche für’s Zusammenleben – Adnan

Adnan wünscht sich für das gemeinsame Zusammenleben, dass man sich gegenseitig kennenlernt und versteht, wie unterschiedlich die Menschen sind, damit man keine Angst mehr vor dem Unbekannten hat.

Wünsche für’s Zusammenleben – Ersin

Ersin wünscht sich von den Menschen in Osnabrück, dass diese sich nicht von der Gerechtigkeit abwenden und weiterhin für ein gemeinsames Zusammenleben unterschiedlichster Menschen einstehen. Das erhofft er sich unter anderem auch für die Menschen, die aktuell in der Türkei inhaftiert sind oder in Griechenland festsitzen.

Wünsche für’s Zusammenleben – Oguzhan

Schau zu, wie Oguzhan davon erzählt, dass die queere Szene in Osnabrück präsenter sein sollte. Personen, die neu nach Osnabrück kommen, sollten nicht danach suchen müssen.

Wünsche für’s Zusammenleben – Yusuf

“Man sollte immer wie ein Weltmensch sein”: Yusuf wünscht sich für das Zusammenleben, dass seine Mitmenschen einander nicht auf ihre Herkunft reduzieren, sich alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität, Sprache oder Religion gegenseitig akzeptieren und nicht nur die Nachteile, sondern vor allem die Vorteile aneinander sehen. Die Inhalte dieses Interviewausschnittes wurden im Nachhinein von einer anderen Person (Jonas Craatz) eingesprochen.

Zugehörigkeit und Gemeinschaft – Adnan

“Es war ein hin und her. Ich meine, sind wir Landbewohner oder Meeresbewohner?” So beschreibt Adnan seine Jugend. Sie war von dem Gedanken geprägt, dass die Familie eines Tages in die Türkei zurückzukehren wird. Er erzählt von seiner Ausbildung im Karosserie-Fahrzeugbau und wie er den Verein Eleganz Bildungsplattform e.V. mit gegründet hat, um seinen Kindern die Unterstützung zu ermöglichen, die er in seiner Jugend nicht hatte.

Zugehörigkeit und Gemeinschaft – Oguzhan

“Ich wohne ja hier und nur, weil ich die Staatsangehörigkeit nicht habe, habe ich kein Recht mitzumachen”: Oguzhan schildert sein Gedankenspiel über seinen zukünftigen Beruf, sein zukünftiges politisches Engagement und zeigt,welche Einschränkungen er beachten muss, weil er keine deutsche Staatsangehörigkeit hat. Er beschreibt auch, warum er sich nicht mehr so türkisch fühlt wie in der Türkei.

Zugehörigkeit und Gemeinschaft – Alperen und Bengü

Alperen und Bengü erzählen, dass sie als muslimische Menschen auch gute muslimische deutsche Bürger:innen sein können, indem sie Anderen zu Weihnachten gratulieren oder beim Freitagsgebet für Deutschland beten.

Zugehörigkeit und Gemeinschaft – Hüseyin

Hüseyin schildert, wie sich im Laufe der Zeit eine Freundschaft mit einer ehemaligen Lehrerin und schulischen Betreuerinnen seiner Kinder entwickelt hat. Die Lehrerin hat Hüseyin und seiner Familie dabei geholfen ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. 2018 und 2019 haben Hüseyin und seine Familie gemeinsam mit den Betreuerinnen Fastenbrechen gefeiert.

Wie sind diese 
Ausstellungsbeiträge entstanden?

Erfahre hier mehr darüber, wer an der Ausstellung mitgewirkt hat und wie die Ausstellung entstanden ist. Außerdem kannst Du Dir hier durchlesen, wie die Online-Interviews geführt wurden und die Themen-Filter entstanden sind.


Black Osnabrück

Frag Dich selbst:
Wie nimmst Du Osnabrück wahr?
Was würdest Du an Osnabrück verändern wollen?
Was hat Dich geprägt?
Fühlst Du Dich wohl in Osnabrück?

Wir haben zehn Schwarze Osnabrücker:innen interviewt.
Sie haben über ihre individuellen Lebensgeschichten, ihre Wahrnehmung der ‚Friedensstadt‘ und Zukunftsperspektiven für eine bessere Gesellschaft gesprochen.

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Themen-Filter:

Was macht Mich aus?


Wann fühle Ich Mich zu Hause?


Wer bin Ich?


Was habe Ich in meinem Bildungs- und Karriereweg erlebt?


Was hat Mich geprägt?


Wer hat Mich geprägt?


Wie nehme Ich Osnabrück wahr?


Wie gehe Ich mit Rassismus um?


Was wünsche ich Mir?


Rassismuskritisch ausstellen - Geht das?


Was bedeutet Schwarze Identität und Schwarze Community für Mich?


Wer bin Ich?

Eine kurze Vorstellung der Interviewpartner:innen

Was hat Mich geprägt?

Menschen sind laufende Geschichten. Manchmal darfst Du Dir einfach zehn Minuten nehmen, um zuzuhören.

Wer hat Mich geprägt?

Wir alle haben Personen im Leben, die uns auf eine besondere Art und Weise geprägt haben. 

Was macht Mich aus?

Die Interviewpartner:innen reflektieren über sich selbst und gehen dabei auf ihre Lebenseinstellungen, Selbstbilder und Erfahrungen der Selbstermächtigung ein. 

Was habe Ich in meinem Bildungs- und Karriereweg erlebt?

Bildung scheint für viele das wichtigste Gut. Doch welche Rolle spielt Bildung für unsere Interviewpartner:innen und wie hat sie deren Lebensweg beeinflusst?

Was wünsche Ich Mir?

Verschiedene Menschen. Verschiedene Vorstellungen. Verschiedene Träume und Wünsche.

Was bedeutet Schwarze Identität und Schwarze Community für Mich?

Schwarze Menschen machen durch Rassifizierungen kollektive Erfahrungen, die sie zu einer Gemeinschaft werden lassen. Jedoch gibt es auch innerhalb dieser Community Diversität. 

Wann fühle Ich mich zuhause?

Was ist Heimat und wo fühle ich mich zuhause? Wo sich unsere Interviewpartner:innen sicher und geborgen fühlen, erfahrt ihr im folgenden Video. 

Wie nehme Ich Osnabrück wahr? 

Was magst Du an Osnabrück und wo siehst Du Bedarf für Veränderung? In welchen Eindrücken von den Interviewten kannst Du dich wiederfinden?

Wie gehe Ich mit Rassismus um?

TRIGGERWARNUNG! (vor allem für BIPoC, PoC, Schwarze Menschen und Menschen der Afrodiaspora) Wenn Schwarze Menschen von ihrer Lebensperspektive, vor allem in einer Weißen Mehrheitsgesellschaft berichten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von rassistischen Erfahrungen erzählen sehr hoch. Das folgende Video zeigt das Spektrum, in welchen diese Erfahrungen gemacht werden und wie die 10 Schwarzen Interviewpartner:innen einen Weg gefunden haben, damit umzugehen. Wir sind sehr dankbar, dass sie mit uns ihre Geschichten geteilt haben.

Rassismuskritisch ausstellen - Geht das? 

“Code Switching”, “Empowerment”, “Racism Porn”, was bedeuten diese Begriffe eigentlich? Einige davon kommen in unseren Videos vor. Diese und weitere Begriffe aus der rassismuskritischen Auseinandersetzung möchten wir kurz erläutern. Außerdem reflektieren wir unsere Projektziele, Rahmenbedingungen der Interviews sowie das Gesamtergebnis der Ausstellung.

Hinter den Kulissen

Die hiesige Ortsgruppe Black Community Foundation“ (BCF) wurde für eine Teilnahme am Projekt „Un.eindeutig Zuhause – Diverse Stadtgeschichten in Osnabrück“ angefragt. Innerhalb kürzester Zeit bildete sich eine Arbeitsgruppe aus fünf Frauen mit dem Ziel, die vielfältigen Lebensgeschichten von Schwarzen Osnabrücker:innen darzustellen.


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