Wir verwenden Cookies, Matomo Web Analytics und den Google Tag Manager, um unsere Website ständig zu verbessern.

Mehr Informationen

Akzeptieren

Hinter dem Vorhang

Gliederpuppen

Jahr: 1943 | Technik: Öl auf Leinwand | Abmessungen: 100 x 82 cm | Ausstellungsort: Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, Dauerleihgabe des Museums- und Kunstvereins Osnabrück e.V.

Ort 16 Theater Osnabrück, Kleine Domsfreiheit

1943 taucht Felix Nussbaum zusammen mit seiner Frau Felka Platek in einem Versteck in der Rue Archimède 22 in Brüssel unter. Die „Gliederpuppen“ gehören zur letzten Gruppe von Werken des Malers, in denen er die Erfahrung der Isolation und die unmittelbare Todesbedrohung reflektiert.

Die braun-graue Farbigkeit des Himmels verleiht dem Bild eine düstere Atmosphäre. Den vorderen Teil der Bühne leuchtet der Maler dagegen hell aus und setzt ein Gliederpuppenpaar formatfüllend in Szene. Nussbaum entpersönlicht das Paar in der Gestalt der leblosen Gliederpuppen in hohem Maße. Sie werden zu Objekten, die nicht selbst über ihre Bewegungen bestimmen. Nussbaum reflektiert die Beziehung zu seiner Frau Felka Platek, die unter den Bedingungen von Isolation und Angst zunehmend belastet ist.

Mit dem Motiv der Bühne bringt Nussbaum die Welt der Vorstellung und Gedanken als Schauplatz des Geschehens ins Spiel. Hinter der Bühne sind polypenartige Bäume in Bretterverschlägen eingeschlossen. Ebenso wie diese sind auch die leblosen Gliederpuppen Gefangene der Welt, die sie umgibt.

Wegen Umbau geöffnet

Cookie-Einstellungen

Veranstaltungen

Ausstellungen

Führungen

Museumsquartier

Friedenslabor

Kontakt


Digital-Quartier

Virtuelles Migrationsmuseum

Audioguide

Dürer-Datenbank


English  |  Nederlands  |    

Facebook

Newsletter abonnieren

Schließen

Anmeldung zum Newsletter

{IF[NO_JS!=true]} {ENDIF[NO_JS]}