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Sammlung im Dialog 2.0 – Stille Post(s)

Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 3. März 19 um 11:30 Uhr. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung ist frei.

Was will uns der Künstler eigentlich damit sagen?“ wird im Museum oft gefragt. Wir bringen endlich Licht ins Dunkel, die moderne Kommunikationstechnik macht es möglich! Die zweite Sammlungspräsentation im Rahmen des 2018 eingeführten Formats Sammlung im Dialog lässt zum Anlass des 140-jährigen Bestehens von Museums- und Kunstverein e.V. und dem Kulturgeschichtlichen Museum im Museumsquartier Osnabrück 14 herausragende Kunstwerke aus den Depots des Museums offen miteinander sprechen.

14 Highlights der Gemäldesammlung des Kulturgeschichtlichen Museums werden miteinander in den Dialog gestellt – nicht nur visuell, sondern auch verbal. Über in den Raum verteilte Tablets kommunizieren die Werke miteinander, erzählen sich gegenseitig ihre Geschichten, stellen Fragen und geben Antwort. Der Chat erzählt von der Bedeutung der Gemälde, wie zum Beispiel von den „persönlichen“ Geschichten des Gemäldes Pfarrer in Haarlem von Pieter van der Weil aus dem Jahr 1666 und der Reproduktion des seit 1933 verschollenen Gemäldes K33 des Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart. Besucher*innen können mittels eigener „posts“ kreativ werden und den Dialog weiterführen.

Neben der werkeigenen Historie zeichnen die 14 Gemäldehighlights die Sammlungsgeschichte des Museums nach und veranschaulichen die Bedeutung des Museums- und Kunstvereins:

Dass das „Museum zu Osnabrück“ auch überregional anerkannt wurde, hängt eng mit der Entwicklung seiner Kunstsammlung zusammen. Zwar gelangten bereits in den ersten Jahren nach der Gründung 1879 vereinzelt Gemälde in das Museum. Doch konnte damals von einer echten Kunstsammlung nicht die Rede sein. Übergangsweise halfen Leihgaben aus den Königlich-Preußischen Museen in Berlin aus; einige davon sind bis heute im Bestand des Museums verblieben.

Ein in der Museumswelt geachtetes Museum wurde das Haus noch nicht mit der Eröffnung des eindrucksvollen Museumsgebäudes am Wall im Jahre 1890. Doch zog dieses nun bestehende Bauwerk seine glanzvollere Zukunft an. Im neuen Jahrhundert kam die entscheidende Wende für das Renommee des Osnabrücker Museums mit dem Einzug kunsthistorisch herausragender Werke: 1911 vermachte der Osnabrücker Regierungspräsident und langjährige Vorsitzende des Museumsvereins, Gustav Stüve (1833-1911), der Stadt seine wertvolle Privatsammlung mit der Auflage, diese dauerhaft auszustellen. Die heute im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums präsentierte „Sammlung Gustav Stüve“ mit niederländischen und flämischen Werken des „Goldenen Zeitalters“ besitzt internationalen Rang.

Seit nunmehr 140 Jahren trägt der Museums- und Kunstverein Osnabrück erheblich dazu bei, dass die Stadt ihren Rang als Museums- und Kulturstandort behaupten und ausbauen kann. Im Friedenssaal des Rathauses wurde der »Museums-Verein für den Landdrosteibezirk Osnabrück« 1879 von engagierten Bürgern gegründet. Größere und kleinere Stiftungen der ersten Mitglieder bilden den Grundstock der Sammlungen – wie die benannte Gemäldesammlung niederländischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts der Familie Stüve.

1929 übergibt der Verein seine Sammlungen dem Städtischen Museum unter der Bedingung, dass die Stadt einen hauptamtlichen Museumsleiter für das 1890 errichtete Museumsgebäude einstellt: dank des bürgerlichen Engagements war das Kulturgeschichtliche Museum geboren und etabliert sich als feste Institution.

Zum runden Geburtstag tritt nun die Ausstellung „Sammlung im Dialog 2.0 – Stille Post(s) zum Jubiläum“ im Oberlichtsaal des Kulturgeschichtlichen Museums mit Stüves Erbe in einen Dialog, der neugierig macht auf die Kunst der (vorwiegend) Alten Meister und einen neuen Blick eröffnet, den die Besucher*innen im angrenzenden Raum beim perspektivischen Zeichnen selbst erproben können.

Kurator der Ausstellung: Dr. Thorsten Heese
unter Mitwirkung von Lara Kolonko, Lukas Attermeier, Ralf Langer, Dr. Maren Waike-Koormann und Dr. Mechthild Achelwilm

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