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Sammlung Felka Platek wieder im Felix-Nussbaum-Haus zu sehen

Felka Platek, Porträt einer jungen Frau (Selbstporträt ?), 1927, Gouache und Öl auf Papier, 70 x 50 cm, Foto © Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück

Eine Ausstellung zur Malerin Felka Platek ist wieder im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück zu sehen. Aus der Sammlung des Museums wird ein Teil ihrer Arbeiten gezeigt, darunter Portraits, Stillleben und Landschaften.

Felka Platek, Malerkollegin und Lebensgefährtin des Malers Felix Nussbaum, steht als jüdisch-stämmige Malerin aus Polen im Dialog mit ihrem späteren Ehemann Felix Nussbaum. Ihre Bilder stellen einen Gegensatz zu Felix Nussbaums Arbeiten dar. Gleichzeitig sind die Motive des Ehepaars ähnlich und ergänzen einander: Während Felix Nussbaum die eigene Innenwelt mit seinen Bildmotiven verwebt, halten Felka Plateks Szenen den Ist-Zustand nüchtern fest.

Felka Platek, 1899 in Warschau geboren, besuchte in den 1920er Jahren die privaten „"Studienateliers für Malerei und Plastik" in Berlin. Als Schülerin von Ludwig Meidner lernte sie Felix Nussbaum kennen, den sie fortan nach Italien und später ins Exil begleitete.

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten von Felka Platek decken einen Zeitraum von den Anfängen in Berlin bis hin zu den letzten Jahren in Belgien ab. So stellen ein früher Akt und Porträts das akademische Malen dar, während Szenen mit Fischerbooten und Stillleben Eindrücke des Exils widergeben. Felka Platek malte wie Felix Nussbaum noch in den Jahren des Verstecks in Brüssel. Die letzten Stillleben aus dem Jahr 1943 geben in unerwartet heller Farbigkeit das karge häusliche Inventar im Versteck wieder. Felka Platek und Felix Nussbaum wurden 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.

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