Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Navigation

bauhaustapete – neu aufgerollt

Fotografie: Originalanzeige 1931, Ullstein-Werbe-Beratung – U

Im Jahr 1929 auf Initiative der Hannoverschen Tapetenfabrik Gebr. Rasch & Co. gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, wurde die in Bramsche bei Osnabrück produzierte bauhaustapete ein die Bauhaus-Ära überdauernder Erfolg. Die Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück spannt den Bogen von der Geschichte des Projektes und der Werbekampagne über die aktuelle Neuauflage der bauhaustapete bis hin zu modernen Wohnutopien. Ziel ist ein zeitgemäßer Blick auf ein besonderes Bauhaus-Produkt zur Gestaltung des Alltags, anhand dessen die Widersprüchlichkeiten der Wirkungsgeschichte des Bauhauses genauso aufgezeigt werden sollen wie dessen Utopien und Ideen für gemeinschaftliches, interdisziplinäres Gestalten.

Die Konzeption der Ausstellung versteht die bauhaustapete explizit als Projekt, bei dem unterschiedliche Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Handwerk, Industrie und Wirtschaft trotz anfänglich konträr erscheinender Grundsätze erfolgreich kooperiert haben. Diesen Kooperationsgedanken spiegelt auch die Ausstellung wider: Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück, mit der Tapetenfabrik Rasch in Bramsche, zeitgenössischen Künstlern und unter Beteiligung von Osnabrücker Bürger*innen.

Die Besucher*innen erwartet ein Gang durch unterschiedliche Räume: ein Bereich ist der Geschichte der bauhaustapete, den Akteur*innen des Projektes und der umfassenden Werbekampagne gewidmet. Ein paar Schritte weiter werden Einblicke in einen mit Bauhaus-Produkten ausgestatteten Wohnraum der 1930er Jahre gewährt. Dem gegenübergestellt ist die visionäre Rauminstallation eines zeitgenössischen Künstlers, in dem Wandgestaltung zu einem Experiment wird. Zudem gibt es Raum für Partizipation, den zum einen Studierende des Kunsthistorischen Instituts der Universität Osnabrück mit Leben füllen. Hier geht es um die Frage, inwiefern in unserem unmittelbaren Lebensraum und Alltag Bezüge zum Bauhaus (re)konstruierbar sind. Zum anderen sind Osnabrücker Bürger*innen unter dem Motto „Was schläft denn da in Omas Keller” dazu aufgerufen, Objekte mit tatsächlichem oder vermeintlichem Bauhaus-Bezug beizusteuern. Gemeinsam werden die Objekte und ihre individuellen Geschichten für die Präsentation aufbereitet.

 

Begleitet wird die Ausstellung durch einen wissenschaftlichen Katalog und ein umfassendes Vortrags-, Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot.

Veranstaltungen

Ausstellungen

Führungen

Museumsquartier

Friedenslabor

Kontakt


English

Facebook

Newsletter abonnieren

Schließen

Anmeldung zum Newsletter