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„Auschwitz“ von Robert Schneider im Felix-Nussbaum-Haus

© Robert Schneider

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus wird im Felix-Nussbaum-Haus eine Ausstellung mit dem Auschwitz-Zyklus des Hamburger Künstlers Robert Schneider gezeigt. Die Ausstellung wird bis zum 27. April verlängert.

Die Erinnerung an das Grauen von Auschwitz wach zu halten, ist das Anliegen des Hamburger Malers Robert Schneider seit langem. Wichtigster Beitrag dazu ist ein Zyklus von 21 Kohlezeichnungen, den Schneider in einjähriger Arbeit geschaffen hat. Gezeigt werden auf den 80 mal 120 Zentimeter großen Kartons Wachtürme, Stacheldrahtzäune, Holzbaracken, Schornsteine und Ofenklappen des Krematoriums von Auschwitz.

Die düsteren Momentaufnahmen von den Überresten der NS-Barbarei sind im unteren Nussbaum-Gang zu sehen. Das Museum will damit nicht nur an den Mord an seinem Namensgeber erinnern, sondern sieht sich mit dieser Ausstellung auch als Ort der Erinnerung an alle Opfer der Shoah. Im angrenzenden Bereich der Nussbaum-Brücke komplettieren 31 Skizzen, die zur Vorbereitung des Zyklus entstanden sind, die Präsentation.

Der Maler Robert Schneider, 1944 in Buchheim bei Freiburg im Breisgau geboren, hat den Zyklus nach einem längeren Arbeitsaufenthalt in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau geschaffen, währenddessen er die Überreste des Lagers dokumentarisch festhielt. Bekannt geworden ist Schneider mit Arbeiten, in denen er in realistischer Malweise die Verwüstungen am Ende des Industrie-Zeitalters dargestellt hat, beispielsweise in der aserbaidschanischen Ölstadt Baku und im sächsischen Industrierevier von Bitterfeld. Auch die zerfallende Montanindustrie in Kattowitz in Oberschlesien zählte zu seinen Motiven. Aber auch die Schrecken der Kriege gehören zum Programm von Schneider, so etwa mit Landschaftsbildern (Kohle/Karton) von den Schlachtfeldern von Verdun. Auch die jetzt präsentierten Auschwitz-Zeichnungen zählen zu diesem Werklauf der Mahnung.

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