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Van den Yoden

Sechs Juden verzehren das Pessach-Lamm – antijüdische Darstellung aus dem in Rulle entstandenen Codex Gisle (um 1300) Codex Gisle, Handschrift, Fol. 71v, S. 141 © Bistumsarchiv Osnabrück, MA 101 / E2H2163

Eintritt frei.
Die Ausstellung ist barrierefrei zu erreichen.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur begrenzt Sitzplätze anbieten können.

2026 jährt sich das Ende der ersten jüdischen Gemeinde(n) in Osnabrück zum 600. Mal. 1309 vom Osnabrücker Bischof offi ziell für den Geldverleih in die Stadt geholt, wurden die jüdischen Menschen während des Pestpogroms von 1350 brutal ermordet. Nur wenige Jahre später entstand in der Neustadt eine neue jüdische Gemeinde. 1426 endete die erste Epoche jüdischer Sesshaftigkeit in der Stadt mit letzten Steuerzahlungen.
In der Ausstellung erinnern kostbare mittelalterliche Originale an diese Phase Osnabrücker Wirtschafts-, Religionsund Migrationsgeschichte. Am lokalen Beispiel werden die über Jahrhunderte tradierten antijudaistischen Wurzeln des Antisemitismus sichtbar. Der durch ihre kulturelle und religiöse Vielfalt geprägten bundesdeutschen Gesellschaft bietet „Van den Yoden“ mit Ausstellung, Begleitprogramm und Katalog angesichts des aktuellen Antisemitismus den öffentlichen Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit seinen im Antijudaismus gründenden Ursprüngen.

Programm

BEGRÜSSUNG IM MUSEUMSQUARTIER
DIREKTOR NILS-ARNE KÄSSENS

GRUSSWORT DER STADT OSNABRÜCK
RATSMITGLIED DR. DIANA HÄS

GRUSSADRESSE DER JÜDISCHEN GEMEINDE OSNABRÜCK
VORSTANDSVORSITZENDER MICHAEL GRÜNBERG

JÜDISCHES LEBEN IM SPÄTMITTELALTERLICHEN OSNABRÜCK. EINFÜHRUNG IN DIE AUSSTELLUNG
DR. THORSTEN HEESE, MUSEUMSQUARTIER

IM ANSCHLUSS
EMPFANG UND FREIE BESICHTIGUNG DER AUSSTELLUNG

Wegen Umbau geöffnet

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