Sharon Dodua Otoo, Foto Francis Oghuma
Eintritt: 9 € / erm. 7 €
Einlass ab 18:15 Uhr
Büchertisch von der Buchhandlung zur Heide
Lesung und Gespräch mit Sharon Dodua Otoo, Berlin. Sie sind auf dem Weg zum Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der »Cap Arcona«, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
Sharon Dodua Otoo ist Migrantin, Schriftstellerin und politische Aktivistin. Otoo gewann 2016 mit dem Text „Herr Göttrup setzt sich hin“ den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr Debütroman „Adas Raum“ wurde 2021 vom S. Fischer Verlag veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. In Zusammenarbeit mit den Ruhrfestspielen sowie der Autorin Patricia Eckermann kuratierte sie von 2022 bis 2024 das Festival für Schwarze Deutschsprachige Literatur „Resonanzen“.
Die Reihe „Geschichte(n) erzählen“ nähert sich dem Thema „Erinnerungskultur“ auf literarische Weise. Der Fokus liegt auf zeitgenössischen Romanen, die historische Ereignisse oder jüngste persönliche wie kollektive Erfahrungen verarbeiten. Das Museumsquartier Osnabrück, das Literaturbüro Westniedersachsen und die Volkshochschule Osnabrück laden viermal im Jahr zu einer Lesung mit anschließendem Publikumsgespräch ein.
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