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Sag mal, wie fühlst du dich gerade?

Maren Urner_Foto Ulrich Hartmann


Termine:

  • 12. Mai 2026: Radikal Emotional – Wie Gefühle Politik machen
  • 07. Juli 2026: Wie fühlst du dich, Patriarchat und wie fühlen sich brutal fragile Typen mit dir?
  • 19. August 2026: Open Air-Kino mit dem Filmfest Osnabrück
  • 29. September 2026: I feel you – Über Empathie
  • 12. Dezember 2026: Verbinden statt spalten – Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung

Eintritt 5€ / erm. 3€, U18 frei
Einlass: 18:15 Uhr
Büchertisch: Buchhandlung zur Heide

Sag mal, wie fühlst du dich gerade?

Die Reihe lädt dazu ein, hinter individuelle, gesellschaftliche und strukturelle Masken zu blicken und damit verbundene Gefühle zu erkunden. Sie hinterfragt wie emotionale Verhärtungen und politische Spaltungen unser Zusammenleben prägen und welche Rolle Gefühle dabei spielen – sei es in persönlichen Beziehungen oder in gesellschaftlichen Strukturen: Wo tragen wir (immer noch) Masken? Was passiert, wenn wir hinter unsere Masken blicken oder sie gar fallen lassen? Können wir dies alle gleichermaßen?

Im Mittelpunkt steht also die Bedeutung von Gefühlen für persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Prozesse, die oftmals hinter Masken verborgen liegen. Dabei werden kritische Perspektiven auf unterdrückte Gefühle, patriarchale Muster und politisch-motivierte Polarisierungen gesellschaftlicher Spaltung eingenommen und darüber nachgedacht, wie dies Momente der ehrlichen Verbindung verhindert. Was brauchen wir für mehr Mut zum Fühlen, für wechselseitige Empathie und ein gleichberechtigtes Miteinander? Wie können wir Verletzlichkeit als Stärke anerkennen und wie kann dabei echtes Mitgefühl entstehen? Wie möchten wir trotz aller Unterschiede miteinander sprechen und füreinander sorgen?

Die Reihe öffnet wertschätzende Räume und gibt Impulse, um gemeinsam Antworten auf diese Fragen zu formulieren und Momente der ehrlichen Verbindung auf Augenhöhe zu initiieren.

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12.5.26, 18:30 Uhr
Radikal Emotional – Wie Gefühle Politik machen
Vortrag & Gespräch mit Maren Urner

Ob Debatten über die Klimakrise, Identitätspolitik oder das Weltgeschehen: Je lauter die Forderung nach Rationalität, desto emotional aufgeladener sind die Diskussionen – und das verhindert konstruktive Lösungen. In „Radikal Emotional – Wie Gefühle Politik machen“ lädt Maren Urner dazu ein, dieses Dilemma an der Wurzel anzupacken, um besser mit Gefühlen umzugehen. Denn Politik ist nichts anderes als ein Aushandlungsprozess über unterschiedliche Gefühle. Basierend auf jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen analysiert sie, wie Gefühle in der Politik funktionieren und gibt Werkzeuge für einen besseren Umgang mit ihnen an die Hand und ins Hirn. Denn nur, wer emotional dazu bereit ist, kann die großen Fragen unserer Krisenzeit beantworten.

Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin, Bestsellerautorin und Professorin für Nachhaltige Transformation an der FH Münster. Dort leitet sie den Masterstudiengang Nachhaltige Transformationsgestaltung. 2016 gründete sie das Onlinemagazin »Perspective Daily« für Konstruktiven Journalismus mit und leitete die Redaktion bis März 2019. Ihr letztes Buch »Radikal emotional. Wie Gefühle Politik machen« erschien im Mai 2024. Sie ist Preisträgerin des B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises 2023 in der Kategorie Wissenschaft.

 

7.7.26, 18:30 Uhr
Wie fühlst du dich, Patriarchat und wie fühlen sich brutal fragile Typen mit dir?
Lesung & Gespräch mit Ole Liebl und Katharina Linnepe

Ole Liebl liest aus „Brutal fragile Typen – Männer und Gefühle“: Auch nach weit über hundert Jahren Feminismus müssen Frauen und queere Personen die emotionale Arbeit leisten, die sich Männer untereinander verweigern. Männer zahlen dabei ebenfalls einen hohen Preis für die Verkümmerung ihres Gefühlslebens: Ihre Einsamkeits- und Suizidraten liegen deutlich über dem Durchschnitt von Frauen. Als Ursache für die Misere wird »das Patriarchat« ausgemacht, »all men« werden zur Veränderung gerufen.
Stell dir nun vor, das Patriarchat macht eine Psychotherapie. Klingt verrückt? Vielleicht. Es würde uns allen aber viele Therapiestunden ersparen. Katharina Linnepe entlarvt in „Wenn das Patriarchat in Therapie geht – Sitzungen mit unserem kranken Gesellschaftssystem“ die absurdesten Verhaltensstörungen, Glaubenssätze und Denkmuster unseres Patriarchats.
Zusammen eröffnen Liebl und Linnepe einen kritischen Blick darauf, wie individuelle Erfahrungen und patriarchal-systemische Muster ineinandergreifen: Wer leistet emotionale Arbeit? Wer profitiert davon? Und wie können Verteilung, Verantwortung und gegenseitige Fürsorge aller Geschlechter weitergedacht werden?

Ole Liebl studierte Philosophie und Informatik an der TU und FU Berlin. Auf seinen Kanälen auf TikTok und Instagram klärt er aus wissenschaftlicher Perspektive über verschiedene Themen rund um toxische Männlichkeiten, Sexualität, Geschlecht und Beziehungen auf.
Katharina Linnepe studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie. Als Moderatorin, Sprecherin, feministische Coachin, Content Creatorin, Comedienne und Podcasterin referiert und spricht sie über Demokratie, Gerechtigkeit, Feminismus und Diversität.

 

*** Save the Date***

19.8.26, 21 Uhr, Museumsgarten
Open Air-Kino mit dem Filmfest Osnabrück
Einlass: 20:15 Uhr

 

29.9.26, 18:30 Uhr
I feel you – Über Empathie
Lesung & Gespräch mit Yasmine M´Barek

Empathie gilt als höchste Kunst des Miteinanders. Trotzdem scheint sie der gegenwärtigen Debattenkultur abhandengekommen zu sein. Im digitalen survival of the fittest beschäftigen sich alle mit allem, vorrangig jedoch mit sich selbst. Meinungen werden absolut, Zwischentöne unmöglich.
Warum wir wieder lernen müssen, empathisch zu sein - oder zumindest mehr empathische Egoisten brauchen -, erzählt Yasmine M’Barek in I FEEL YOU. Von relatable content auf Instagram über den Zusammenhang von Empathie und Kapitalismus bis zum Tod der Kritik: Mit Schärfe, Humor und analytischer Klarheit plädiert Yasmine M’Barek für ein gesellschaftliches Wiederentdecken der Empathie - politisch, privat und popkulturell.

Yasmine M´Barek, geboren 1999, ist Journalistin, Podcasterin und Autorin. Sie hat die Kölner Journalistenschule besucht und ist Redakteurin bei ZEIT Online. Regelmäßig ist sie in politischen Talkshows zu Gast und hostet den ZEIT-Podcast Ehrlich jetzt. Yasmine M´Barek lebt in Köln und Berlin.

 

12.12.26, 18:30 Uhr,
Verbinden statt spalten – Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung
Lesung & Gespräch mit Gilda Sahebi

Warum uns mehr eint als trennt: In ihrem neuen, hochaktuellen Buch zur Politik der Spaltung und Polarisierung hierzulande räumt die renommierte Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf. Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Das zeigt sie an den einschlägigen Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben.

Gilda Sahebi ist Ärztin, Politikwissenschaftlerin und Autorin. Sie arbeitet als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Wissenschaft. Sie ist Autorin u. a. für die »taz« und den »Spiegel«. Das »Medium Magazin« ernannte sie 2022 zur Politikjournalistin des Jahres. Gilda Sahebi lebt in Berlin.

 

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