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Baukulturgespräche


Termine:

  • 14. Juni 2022
  • 13. September 2022
  • 06. Oktober 2022

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
Veranstalter: Verein für Baukultur Osnabrück e.V. | www.baukultur-os.de
Die Baukulturgespräche 2022 werden in Abhängigkeit von den jeweils gültigen Hygienebestimmungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Das Felix-Nussbaum-Haus, erbaut nach einem Entwurf des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind, zeigt eine thematische Auswahl der weltweit umfassendsten Sammlung von Werken des in Osnabrück geborenen und in Auschwitz ermordeten Künstlers Felix Nussbaum. Für den Museumsbau verschachtelt der Architekt auf Grundlage eines komplexen Bezugssystems drei sich überschneidende Baukörper. Im Inneren treffen die Besuchenden auf ansteigende und abfallende Böden, werden durch sich verengende Gänge und verwinkelte Räume geführt und finden sich in sackgassenähnlichen, spitzen Ecken wieder. Gitter in den Böden verunsichern den Tritt. Schräg verlaufende, schmale Fenster geben kaum Orientierungspunkte im Außen. Labyrinthisch erscheint das „Museum ohne Ausgang“, das Gefühle von Zerrissenheit, zunehmender Enge und ansteigender Orientierungslosigkeit baulich sichtbar und räumlich erfahrbar macht. Als Leuchtturm zeitgenössischen Bauens stellt das Felix-Nussbaum-Haus mit seiner besonderen Architektursprache einen stimmigen Veranstaltungsort für die Baukulturgespräche Osnabrück dar.

Baukultur prägt unsere Städte und Landschaften. Sie macht sie bunt, vielfältig und unverwechselbar. Das Unverwechselbare und Prägende in der regionalen Baukultur aufzuspüren, ist das Ziel der Baukulturgespräche Osnabrück. Die Veranstaltungsreihe des Vereins für Baukultur Osnabrück stellt den Umgang mit der gebauten Umwelt in den Fokus. Dabei kommen nicht nur Fachleute zu Wort. Die Mischung aus Fachvorträgen und Diskussionen macht die Themenabende lebendig und fördert den Austausch zwischen Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

In diesem Jahr steht das Thema Innenstadt im Fokus der Baukulturgespräche. Unsere Innenstädte wurden über Jahrzehnte ausschließlich vom Handel dominiert. Dieses monostrukturelle Geschäftsmodell stirbt jetzt, insbesondere durch neue digitale Angebote und steigende Umsätze im Onlinehandel. Deswegen stirbt aber nicht das Stadtzentrum. Mit einer individuellen, lebendigen Mischung aus Handel, Gastronomie, Gewerbe, Kultur und Wohnen müssen sich unsere Innenstädte neu erfinden und die austauschbare, immer gleiche durch internationale Marken geprägte Filialisten-Einkaufsstraße ablösen. Die Baukulturgespräche Osnabrück 2022 sollen aufzeigen, welche Rolle die Baukultur bei diesem Wandel spielt, wie Architektur und Freiraumplanung die positive Entwicklung der Innenstädte fördern können und wie eine ausgewogene Entwicklung von Innenstadt und Quartiersentwicklung gefunden werden kann.

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Retail in Transition – Verkaufswelten im Umbruch
Caspar Schmitz-Morkramer 
14. Juni 2022 18:00 Uhr
Wie werden die Städte mit der drohenden Verödung ihrer Zentren umgehen? Was treibt die Menschen in oder aus den Innen-städten? Welche Antworten kann Architektur darauf finden? In diesem Kontext erstellte caspar.esearch – die Forschungsabteilung des Architekturbüros caspar. – unter dem Titel „Retail in Transition – Verkaufswelten im Umbruch“ eine kritische Studie, die darauf abzielt, die rasanten Veränderungen, besonders im deutschen Einzelhandel, besser zu verstehen. Caspar Schmitz-Morkramer wird einen Einblick in die Studie geben und versuchen, Antworten auf die durch den Innenstadtwandel bedingten Herausforderungen zu finden.
Der Referent: Caspar Schmitz-Morkramer studierte Architektur an der RWTH in Aachen und der TU Berlin. Schon als Jugendlicher war er an Kunst und Architektur interessiert. Aus diesem Interesse heraus nahm er noch vor seinen Studien an Architekturkursen in New York City 
teil und lernte klassisches Zeichnen in Florenz. Erste Arbeitserfahrungen erlangte er bei Murphy/Jahn (Chicago) und Renzo Piano (Genua). 2019 ging sein Architekturbüro caspar. aus der 2004 gegründeten Büropartnerschaft meyerschmitzmorkramer hervor. Die Arbeiten von Caspar Schmitz-Morkramer wurden mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt.

 

 

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