In der Lagerhalle
Eintritt 6 € / erm. 5 €
Sven hatte sich seinen Zivildienst anders vorgestellt. Er wollte ins Ausland und etwas Sinnvolles machen, doch für ihn blieb nur eine Stelle in der Begegnungsstätte in Auschwitz, dem Ort, dessen Name zum Symbol für den nationalsozialistischen Völkermord wurde. Svens erste Erlebnisse in Oswiecim, wie Auschwitz auf Polnisch heißt, machen es ihm nicht leicht. Das Museum erinnert ihn an langweiligen Geschichtsunterricht, er kann sich kaum verständigen, die Jugendlichen der Stadt machen sich über ihn lustig und er soll den eigenwilligen KZ-Überlebenden Stanislaw Krzeminski betreuen. Erst durch seine Bekanntschaft mit Ania bekommt Sven Zugang zum Leben der polnischen Stadt. Als Ania nach Brüssel will, steht Sven vor der Entscheidung: Flucht oder Verantwortung? Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden…
Regisseur Robert Thalheim reflektiert in seinem dokumentarischen Spielfilm sowohl die Konfrontation mit Mustern des kollektiven Erinnerns als auch die Sehnsüchte und Wünsche junger Deutscher und Polen.
Die Reihe „Geschichte(n) sehen“ nähert sich dem Thema „Erinnerungskultur“ mit den Mitteln des Films. Es geht um Themen wie Krieg, staatliche Willkür, Diskriminierung, Flucht und Vertreibung oder kulturelle und religiöse Identität. Der Fokus liegt auf Spielfilmen, die historische Ereignisse oder jüngste persönliche wie kollektive Erfahrungen verarbeiten. Das Museumsquartier Osnabrück, die Lagerhalle e.V. und das Filmfest Osnabrück laden viermal im Jahr zu einem Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch ein.
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Eine private Führung ist die angenehmste Art, die Werke, die Ausstellungen und die Architektur im Museumsquartier kennen zu lernen.
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