Celia Parbey, Foto Délicia Buton
Eintritt frei
Gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur spricht die Journalistin und Moderatorin Celia Parbey über historische Fremdbilder und ihre Kontinuitäten, über Repräsentation und Selbstbestimmung. Im Zentrum steht die Frage: Wer bestimmt, wer in Deutschland dazugehört, und welche Bilder prägen die Gesellschaft von morgen?
Wer gilt in Deutschland als zugehörig, professionell, schön oder vertrauenswürdig und wer als fremd, verdächtig oder sogar bedrohlich? Wie Menschen gesehen werden, ist nicht neutral. Vorstellungen darüber, wie Schwarze Menschen sind oder sein sollen, haben eine lange Geschichte und wirken bis heute nach: in Kunst und Popkultur, in Medien und politischen Debatten, aber auch in ganz alltäglichen Begegnungen.
Doch Schwarze Menschen waren und sind nicht nur Gegenstand fremder Bilder. Sie schaffen eigene Perspektiven, stellen Zuschreibungen infrage und bestimmen selbst, wie sie sich zeigen und welche Geschichten sie erzählen wollen. Was passiert, wenn der Blick von außen das eigene Selbstbild prägt? Und was bedeutet es, die eigene Darstellung selbst in die Hand zu nehmen?
Celia Parbey ist Journalistin und freie Moderatorin. Sie hat Afrikawissenschaften studiert und arbeitet als Redakteurin für DIE ZEIT sowie als freie Autorin für verschiedene Online- und Printmedien. Außerdem ist sie Geschäftsführerin des RosaMAG, einem Online-Lifestylemagazin für Schwarze FLINTA im deutschsprachigen Raum. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit kolonialen Kontinuitäten, Intersektionalität, Feminismus und Rassismus.
Wegen Umbau geöffnet
Eine private Führung ist die angenehmste Art, die Werke, die Ausstellungen und die Architektur im Museumsquartier kennen zu lernen.
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