Veranstaltungsort: Lagerhalle
Eintritt: 6 € / erm. 5 €
Deutschland, USA 2019, 173 Minuten, ab 12 Jahren
Spielfilm zum Antikriegstag: Das historische Drama beruht auf dem realen Fall des österreichischen Bauers und Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1907-1943). Nach der Annektion Österreichs durch Hitler-Deutschland lebt er mit seiner Frau Fani und drei kleinen Töchtern in St. Radegund, einer kleinen Gemeinde in Oberösterreich. Im Dorf macht er aus seiner Ablehnung der NS-Ideologie keinen Hehl. Im Zweiten Weltkrieg lehnt der gläubige Katholik es ab, für den NS-Staat zu kämpfen. Wegen dieser Überzeugung werden er und seine Familie im Dorf zu Außenseitern und zunehmend abgelehnt. Als er 1943 zur Truppe eingezogen werden soll, verweigert er den Eid auf Adolf Hitler aus Gewissensgründen. Jägerstätter wird festgenommen, nach Berlin gebracht und vor dem Reichskriegsgericht wegen "Zersetzung der Wehrkraft" angeklagt...
Regie: Terrence Malick
Die Reihe „Geschichte(n) sehen“ nähert sich dem Thema „Erinnerungskultur“ mit den Mitteln des Films. Es geht um Themen wie Krieg, staatliche Willkür, Diskriminierung, Flucht und Vertreibung oder kulturelle und religiöse Identität. Der Fokus liegt auf Spielfilmen, die historische Ereignisse oder jüngste persönliche wie kollektive Erfahrungen verarbeiten. Das Museumsquartier Osnabrück, die Lagerhalle e.V. und das Filmfest Osnabrück laden viermal im Jahr zu einem Filmabend mit anschließendem Publikumsgespräch ein.
Wegen Umbau geöffnet
Eine private Führung ist die angenehmste Art, die Werke, die Ausstellungen und die Architektur im Museumsquartier kennen zu lernen.
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