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Trauma und Flucht – Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten in Niedersachsen


Termine:

  • 01. Oktober 2020
  • 26. November 2020

Zivilgesellschaftliches Engagement in Osnabrück – im Kontext von Flucht und Asyl
Der „Lange Sommer der Migration“ im Jahr 2015 ging in die Geschichte ein: Etwa 1 Millionen Menschen machten sich, in erster Linie über die sogenannte Balkanroute, auf den Weg nach Deutschland, um Asyl und Schutz zu suchen. Als unmittelbare Reaktion darauf erlebten wir eine große Welle des zivilgesellschaftlichen Engagements, aber auch eine zusehends restriktivere Gesetzgebung sowie die Zunahme rassistischer Übergriffe. Wo stehen wir heute, fünf Jahre später? Was hat sich seitdem verändert? Was meint „zivilgesellschaftliches Engagement“? Warum ist es auch in 2020 noch von Relevanz? Das „Forum Migration“ möchte sich 2020 diesen Fragen widmen und dabei auf die lokale Spurensuche von widerständigen sowie solidarischen Praktiken des zivilgesellschaftlichen Engagements im Kontext Flucht und Asyl gehen.

Die Teilnehmerzahl für diese Veranstaltungsreihe ist jeweils auf 15 Personen begrenzt, bitte melden Sie sich nach Möglichkeit per Telefon oder Mail unter 0541 323 2237 oder felix-nussbaum-haus@osnabrueck.de an. Wir bitten um Ihr Verständnis, sollte es eventuell zu Engpässen kommen.
Teilnehmende müssen aufgrund der Corona Hygieneregeln eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 1. Oktober 2020, 17.00 Uhr, Akzisehaus
Trauma und Flucht – Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten in Niedersachsen
Impulsvortrag und Diskussion mit Sandra Steinkühler
Viele Geflüchtete sind von Ereignissen in den Kriegszonen ihrer Herkunftsländer sowie Ereignissen auf ihrem Fluchtweg tief traumatisiert. In Osnabrück wurde im November 2017 ein Psychosoziales Zentrum des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN) eingerichtet.
Sandra Steinkühler vom NTFN berichtet über die aktuelle psychosoziale Versorgungslage von Geflüchteten in und um Osnabrück. Außerdem benennt sie, wie auch die Zivilgesellschaft traumatisierte Menschen mit Fluchterfahrung unterstützen kann.

Donnerstag, 26. November 2020, 17.00 Uhr, Akzisehaus
„Wir wollen keine Angst vor Abschiebung haben! Wir wollen gleiche Rechte für alle!“ Proteste gegen Dublin-Abschiebungen in Osnabrück (2014-2017)
Impulsvortrag und Diskussion mit Maren Kirchhoff
Das Bündnis gegen Abschiebungen Osnabrück verhinderte 2014/15 zahlreiche Dublin-Abschiebungen. Seine Strategie war es, sich vor Unterkünften zu versammeln und so die Überschreitung der in der Dublin-Verordnung festgeschriebenen 6-monatigen Überstellungsfrist herbeizuführen. 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag im Rahmen des Asylpakts ein Ankündigungsverbot für Abschiebetermine. Dennoch konnten Bewohner*innen der Unterkunft am Ickerweg mehrere Abschiebungen kollektiv verhindern und feierten im September 2017 „100 Tage abschiebefrei“.
In diesem Vortrag führt die Referentin kurz in die Dublin-Verordnung ein, erläutert die Funktionsweise der Proteste gegen Dublin-Abschiebungen in Osnabrück und bettet diese in den größeren gesellschaftlichen Kontext ein.
Maren Kirchhoff promoviert mit einem Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung an der Universität Osnabrück. Zuvor hat sie im vergleichenden Forschungsprojekt "Taking Sides. Protests against deportation in Austria, Germany and Switzerland" am Osnabrücker Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) gearbeitet.

 

Das Forum Migration wird gefördert durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und Stiftung Niedersachsen.

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