Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Wir verwenden Cookies und Matomo Web Analytics, um unsere Website ständig zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie dieser Verwendung zu:
Mehr InformationenOKAblehnen

Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“


Termine:

  • 12. Mai 2020
  • 16. Juni 2020
  • 15. September 2020
  • 10. November 2020

Das Format ist eines der vielen Angebote des Museumsquartiers zur Erinnerungskultur und dient einer kritischen und verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Spuren der NS-Geschichte in unserer Gegenwart. In offenen Diskussionsrunden wird den Spuren der NS- und Kriegszeit in den Familiengeschichten nachgegangen. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Dienstag, 10. März 2020, 19.00 Uhr
Zur Geschichte des Nationalsozialismus – Fragen an meine Familie
Veranstaltung mit Karin Hummerich
Durch die langjährige Teilnahme am Forum entstand bei Karin Hummerich die Motivation, eigene familiäre Lebensläufe in der NS-Zeit und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein zu betrachten. So entwickelten sich vielfältige Fragen: „Wie handelten meine Großeltern in den Jahren 1942/1943 und was erlebten sie damals? Welche Daten sind heute über sie und ihre Verwandten zu finden? Auf welche Weise lassen Familienmitglieder mich an ihren Erinnerungen teilhaben und wo begegne ich aktivem Vergessen?“

Osterpause April 2020

Dienstag, 12. Mai 2020, 19.00 Uhr
Kriegsenkel – Annäherung an das Thema einer Generation
Vortrag und Gespräch mit Michael Schneider und Sven Rohde vom Verein Kriegsenkel e.V.
Michael Schneider und Sven Rohde gehören beiden dem Vorstand des Kriegsenkel e.V. an. Die Mitglieder des Vereins, der 2010 gegründet wurde, verbindet die Überzeugung, dass sich nur aus einem tiefen Verständnis der Vergangenheit Gegenwart und Zukunft im Frieden gestalten lassen. Wie Krieg und Diktatur das emotionale Erleben, Denken und Handeln der Generation Kriegsenkel prägen – dazu veranstaltet der Verein Tagungen und Seminare. Er schafft Räume für Information, Begegnung und künstlerischen Ausdruck. Sein Ziel ist es, aufzuklären, Licht in die Schatten zu bringen und Heilung zu ermöglichen. Michael Schneider und Sven Rohde berichten von dieser Arbeit und stellen das Programm der Seminare für Kriegsenkel vor, die in der Folge in Kooperation mit dem Museumsquartier Osnabrück stattfinden können.

 

Dienstag, 16. Juni 2020, 19.00 Uhr

Sommerpause Juli/August 2020

Dienstag, 15. September 2020, 19.00 Uhr

Herbstpause Oktober 2020

Dienstag, 10. November 2020, 19.00 Uhr
Die Legenden der Väter
Lesung mit Kolja Mensing
1946 wird ein Kind in Fürstenau im Nordwesten Deutschlands geboren. Der Vater ist Pole, Soldat der polnischen Besatzungsarmee, die in der britischen Besatzungszone agiert; die Mutter ist Deutsche. Die Liebe scheitert, der Soldat geht zurück nach Polen, und der gemeinsame Sohn wächst ohne Vater auf. Erst viele Jahre später gibt es einen Kontakt. Und noch einmal viele Jahre später begibt sich Kolja Mensing, der Enkel, auf eine Spurensuche in Deutschland und Polen. Er entdeckt, dass Familien¬geschichten nie so eindeutig sind, wie sie erzählt werden, und dass Krieg und Besatzungszeit auch seine Generation noch prägen. Neben den kaum bekannten historischen Umständen der polnischen Besatzungszone, die 1945 – 1948 im nördlichen Emsland und rund um Oldenburg und Leer existierte, vergegenwärtigt Mensings Erzählung die langen Schatten des Krieges über drei Generationen.
Kolja Mensing lebt in Berlin. Er ist Literaturredakteur beim Deutschlandfunk Kultur und Buchautor.

 

Wegen Umbau geöffnet

Veranstaltungen

Ausstellungen

Führungen

Audioguide

Museumsquartier

Friedenslabor

Kontakt


English

Facebook

Newsletter abonnieren

Schließen

Anmeldung zum Newsletter