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Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“


Termine:

  • 10. Dezember 2019
  • 14. Januar 2020
  • 11. Februar 2020
  • 10. März 2020
  • 12. Mai 2020
  • 16. Juni 2020
  • 15. September 2020
  • 10. November 2020

Das Forum Kriegskinder und Kriegsenkel ist ein offenes Format für den lebendigen Austausch. In offenen Diskussionsrunden wird den Spuren der NS- und Kriegszeit in den Familiengeschichten nachgegangen. Das Format ist eines der vielen Angebote des Museumsquartiers zur Erinnerungskultur und dient einer kritischen und verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Spuren der NS-Geschichte in unserer Gegenwart. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

In offenen Diskussionsrunden wird den Spuren der NS- und Kriegszeit in den Familiengeschichten nachgegangen. Das Format ist eines der vielen Angebote des Museumsquartiers Osnabrück zur Erinnerungskultur und dient einer kritischen und verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Spuren der NS-Geschichte in unserer Gegenwart. Der Eintritt ist frei.

Am Dienstag, 12. November, 19 Uhr, geht es bei Andreas Ottmer und Martina Sellmeyer um die „Herderstraße 22 – Zur Geschichte und Zukunft eines Osnabrücker Hauses“. Das 1929 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete Wohnhaus Nr. 22 in der Herder­straße hat eine tragische Geschichte zu erzählen. Es gehörte einst der Familie des Osnabrücker Tuchhändlers Raphael Flatauer. Im Zuge der rassistischen Verfol­gungspolitik der Nationalsozialisten wurde das Gebäude 1939 zwangsversteigert. Raphael und seine Frau Alma wurden 1943 in Auschwitz ermordet. Ihre Söhne Kurt und Hans überlebten den Holocaust in Palästina und England.

Am Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr, findet unter dem Titel „Das grüne Sofa“ eine Lesung und Diskussion mit Reinhard Althoff statt. Um die Wege und Windungen des eigenen Lebens besser zu verstehen, begibt sich ein Nachkriegskind in einem autobiografischen Roman auf eigene Spurensuche unter Einbeziehung der Geschichte seiner Eltern, die durch den Zweiten Weltkrieg geprägt ist. Die Geschichte beginnt in häuslicher Atmosphäre, auf einem grünen Veloursofa.

Dienstag, 14. Januar, 19 Uhr „Ein kleines Leben. Eine Spurensuche“
Lesung und Diskussion mit Matthias Klingenberg
Schon als kleiner Junge hatte der Autor wissen wollen, welche Rolle sein Großvater Karl als Angehöriger der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg gespielt hat. Faszination und Grauen erfüllen ihn, als er sich in den 1980er-Jahren die eine oder andere Episode von ihm erzählen lässt. Dann, als Anfang 40-Jähriger, siebzig Jahre nach Kriegsende, macht er sich selbst auf die Suche, mehr über ihn und die Auswirkungen seines Schicksals zu erfahren: Mit der Instamatic-Kamera des verstorbenen Karl, für die nur noch längst abgelaufene Filme existieren, und alten Fotos reist er an die Orte, an denen dieser sich einst als Soldat aufgehalten hat. Über seinen Opa findet der Autor nur wenig Neues heraus, stattdessen aber umso mehr über sich selbst, seine Familie und die transgenerationale Verarbeitung von Erinnerungen. Plätze, Menschen, Begegnungen und historische Relikte sprechen für sich und ganze Nachkriegsgenerationen, ob Ukraine, Frankreich, Polen, Tschechien, West- oder Ostdeutschland. Obwohl der Suchende oft im Konflikt ist, ob seine Recherchen Sinn machen, kommt er am Ende zu dem Schluss, dass das Fragen nach der Vergangenheit Antworten für die Jetztzeit bereithält und über die eigene Identität Aufschluss gibt.
Matthias Klingenberg ist Leiter des Auslandsbüros von Brot für die Welt in Papua Neuguinea. Zuvor leitete er das Regionalbüro der internationalen Abteilung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes in Tiflis, Georgien. Er ist Historiker und hat sich lange mit Geschichtsaufarbeitung im In- und Ausland beschäftigt.

Dienstag, 11. Februar, 19 Uhr „Für ein Leben in Würde und Selbstbestimmung“ – medica mondiale im Einsatz für Frauen
Barbara Horstmann, Medica Mondiale
Barbara Horstmann berichtet anschaulich, warum die Arbeit mit Überlebenden von sexualisierter Gewalt in Südosteuropa, auch 20 Jahre nach dem Ende der Jugoslawienkriege, relevant und notwendig ist. Sie spricht über die Weitergabe von Traumaerlebnissen an Töchter, Söhne und Enkelkinder, zeigt Wege der Bewältigung auf und spricht über die aktuelle Debatte von Reparationszahlungen.
Barbara Horstmann ist seit Anfang 2018 Regionalreferentin für Südosteuropa bei medica mondiale. Sie hat Regionalwissenschaften Lateinamerika studiert und vor ihrer Zeit bei medica mondiale für verschiedene staatliche und nicht-staatliche Organisationen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika und im südlichen Afrika gearbeitet. Bei medica mondiale ist sie für die Programmentwicklung in Südosteuropa sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen verantwortlich.

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