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Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“


Termine:

  • 10. September 2019
  • 12. November 2019
  • 10. Dezember 2019
  • 14. Januar 2020
  • 11. Februar 2020
  • 10. März 2020
  • 12. Mai 2020
  • 16. Juni 2020
  • 15. September 2020
  • 10. November 2020

Das Forum Kriegskinder und Kriegsenkel ist ein offenes Format für den lebendigen Austausch. In offenen Diskussionsrunden wird den Spuren der NS- und Kriegszeit in den Familiengeschichten nachgegangen. Das Format ist eines der vielen Angebote des Museumsquartiers zur Erinnerungskultur und dient einer kritischen und verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Spuren der NS-Geschichte in unserer Gegenwart. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

In offenen Diskussionsrunden wird den Spuren der NS- und Kriegszeit in den Familiengeschichten nachgegangen. Das Format ist eines der vielen Angebote des Museumsquartiers Osnabrück zur Erinnerungskultur und dient einer kritischen und verantwortungsbewussten gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den Spuren der NS-Geschichte in unserer Gegenwart. Der Eintritt ist frei.

Am Dienstag, 14. Mai, 19 Uhr, geht es bei Ulrike Cordier und Andreas Ottmer im Vortragssaal des Kulturgeschichtlichen Museums des Museumsquartiers Osnabrück um „Muttergeschichte(n)“. Zwei Mütter flüchten – eine im Zweiten Weltkrieg, eine danach. Dabei führen sie ihre Wege quer durch Europa. Im Rahmen einer außergewöhnlichen Veranstaltung beleuchten ihre Kinder die Auswirkungen der „Fliehkräfte“ auf Familie und Persönlichkeit.

Am Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr, ist der Titel des Forums mit Franz Kahlert: „‚Es betrifft uns!‘ – Ein Dorf auf der Suche nach seinen NS-Spuren“. Der Nationalsozialismus hat seine Spuren an vielen Orten hinterlassen. Ob regional, lokal oder familiär – die Gesellschaft kann sich daher auf unterschiedlichen Ebenen damit auseinandersetzen. Herr Kahlert berichtet über das „starke Dorf“ Ostercappeln, in dem Bürgerinnen und Bürger aktiv den Spuren von Krieg und Gewalt nachgehen und für eine lebendige NS- Erinnerungskultur sorgen – ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Vergangenheit des eigenen Ortes.

Am Dienstag, 10. September, 19 Uhr, findet unter dem Titel „Fels – Über Familiengeschichte(n) und die Macht der Erinnerung“ eine Lesung mit Kolja Mensing statt. 1940 verlieben sich eine Schülerin und ein Wehrmachtssoldat. Heiligabend 1943 verloben sie sich in aller Heimlichkeit. Kolja Mensing hat die romantische Geschichte seiner Großeltern oft gehört. Als seine Großmutter ins Krankenhaus kommt, lässt er sie sich trotzdem wieder erzählen, und diesmal wird auch Albert Fels erwähnt. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wird der jüdische Viehhändler und Nachbar in eine Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen und kehrt nicht zurück. „Man weiß ja, was damals passiert ist“, sagt die Großmutter, und damit verdunkeln die dunklen Schatten von Euthanasie und Holocaust auch die romantische Liebesgeschichte. Doch als Kolja Mensing versucht, mehr über Fels zu erfahren, wird es kompliziert: Welchen Platz nimmt er in der Familienerinnerung ein? Und: Wie ist er tatsächlich ums Leben gekommen?

Am Dienstag, 12. November, 19 Uhr, geht es bei Andreas Ottmer und Martina Sellmeyer um die „Herderstraße 22 – Zur Geschichte und Zukunft eines Osnabrücker Hauses“. Das 1929 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete Wohnhaus Nr. 22 in der Herder­straße hat eine tragische Geschichte zu erzählen. Es gehörte einst der Familie des Osnabrücker Tuchhändlers Raphael Flatauer. Im Zuge der rassistischen Verfol­gungspolitik der Nationalsozialisten wurde das Gebäude 1939 zwangsversteigert. Raphael und seine Frau Alma wurden 1943 in Auschwitz ermordet. Ihre Söhne Kurt und Hans überlebten den Holocaust in Palästina und England.

Am Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr, findet unter dem Titel „Das grüne Sofa“ eine Lesung und Diskussion mit Reinhard Althoff statt. Um die Wege und Windungen des eigenen Lebens besser zu verstehen, begibt sich ein Nachkriegskind in einem autobiografischen Roman auf eigene Spurensuche unter Einbeziehung der Geschichte seiner Eltern, die durch den Zweiten Weltkrieg geprägt ist. Die Geschichte beginnt in häuslicher Atmosphäre, auf einem grünen Veloursofa.

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