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„Felix Nussbaum“ – ganz persönlich – im Werkgespräch

Felix Nussbaum, Selbstbild mit Judenpass, Ausschnitt


Termine:

  • 05. Februar 2020
  • 04. März 2020
  • 15. April 2020
  • 06. Mai 2020
  • 10. Juni 2020

Felix Nussbaum“ – ganz persönlich – im Werkgespräch

In der aktuellen Staffel der „Werkgespräche“ bietet Ihnen das „Museumsquartier Osnabrück“ in Zusammenarbeit mit dem „Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.“ einen Schwerpunkt zu Felix Nussbaum (1904-1944). Unsere Kurator*innen und Mitarbeiter*innen werden Ihnen im Felix-Nussbaum-Haus mit ihren Lieblingsgemälden und -themen ihre ganz persönliche Sichtweise auf den international bekannten Osnabrücker Maler vorstellen.

In Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.
Einzelveranstaltung 2 € / Alle 7 Termine 10 €
Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. kostenfreie Teilnahme

 

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 16:30 Uhr
Felix Nussbaum und … der Stillstand
Thorsten Heese

Im Werk Felix Nussbaums spiegelt sich die persönliche Situation des Künstlers im Exil wider. Das Gefühl der Verfolgung; die Unsicherheit, wie es im Leben weitergehen soll; die Ungewissheit des Status im Ausland; all das hat seine Spuren in seinen Gemälden hinterlassen. An mehreren Bildern wird diese Form des „Blockiertseins“ und „Stillstandes“ besprochen, die der Künstler im Malprozess zu überwinden versuchte.

 

Mittwoch, 5. Februar 2020, 16:30 Uhr
Felix Nussbaum und … ‚sein‘ van Gogh
Maren Waike-Koormann

Was haben Vincent van Gogh und Felix Nussbaum gemeinsam? Entdecken Sie anhand Nussbaums Gemälde „Erinnerung an Grüssau“ von 1925 zusammen mit unserer Kuratorin für Kunst der klassischen Moderne die Einflüsse von Nussbaums großem Vorbild van Gogh auf den Osnabrücker Maler.

 

Mittwoch, 4. März 2020, 16:30
Felix Nussbaum und … das Licht der Provence
Ralf Langer

Das Licht der Provence zog bereits die Maler des Impressionismus an. Auch Felix Nussbaum versuchte, für seine Arbeiten dort Impulse zu finden. Im Werk des Osnabrücker Malers geht der Referent auf Spurensuche nach einer Studienreise durch Südfrankreich. Anhand Nussbaums Bildern führt die Reise unter anderem nach Nizza, Arles und Cagnes-sur-mer.

 

Mittwoch, 15. April 2020, 16:30 Uhr
Felix Nussbaum und … seine Selbstbildnisse
Laura Oymanns

Schon in seinem Frühwerk setzt sich Felix Nussbaum nicht nur mit der Außenwelt, sondern auch mit seiner persönlichen Innenwelt auseinander. Sein Œuvre, insbesondere die Werke aus der Zeit im Exil, fungiert als eine Art Tagebuch. Die Selbstbildnisse dienten ihm als Dialog mit dem Ich, wodurch sie seine innerste Gefühlswelt zeigen. Durch seine bedrohte Existenz im Exil in Belgien ab 1935 treten andere Bildthemen in den Hintergrund, sodass die Suche nach der eigenen Identität anhand der ständigen Selbstbefragung und Selbstvergewisserung einen großen Teil seiner Werke bis 1939 ausmacht. In den 1940er Jahren spricht aus den Selbstbildnissen schließlich der unbedingte Wille zur Selbstbehauptung.

 

Mittwoch, 6. Mai 2020, 16:30 Uhr
Felix Nussbaum und … „Le Soir“
Mechthild Achelwilm

Auf meinen Wegen durch das Museum bleibe ich häufig bei dem Gemälde „Soir“ von 1942 stehen. Die Enge des Libeskind-Ganges drückt mich als Betrachtende nah an das dargestellte Paar heran. Ihre Blicke beziehen mich in das Geschehen ein, ziehen mich in ihre intime und verletzliche Situation – so nah, dass man sich beinahe der Aufdringlichkeit schämt. Mich fasziniert das spannungsvolle Zusammentreffen von Nähe und Distanz zwischen den Porträtierten, die gleichzeitige Intimität und Öffentlichkeit des Paares. Ich stelle mir die Frage, was Nussbaum mir mit diesem Werk über sich und Felka als Paar, das im Exil von ständiger Bedrohung zusammengeschweißt wie aufgerieben war, erzählen möchte. In dem Gespräch freue ich mich darauf, diesen gemalten Erzählungen Nussbaums nachzuspüren.

 

Mittwoch, 10. Juni 2020, 16:30 Uhr
Felix Nussbaum und … die Leiermänner
Anne-Sibylle Schwetter

Drehorgelspieler, auch Leiermänner genannt, gehörten zu Nussbaums Lebzeiten zum alltäglichen Stadtbild Berlins. Als Figur in seinen Bildern finden sich Orgelspieler durch alle Schaffensphasen hindurch bis zum letzten Gemälde „Triumph des Todes“ von 1944. Das Motiv ist nicht nur kulturhistorisch interessant, sondern spielt in Kunst, Literatur und Musik eine besondere Rolle. Was verbindet Felix Nussbaum mit dem Bild des Leiermannes und welche Bezüge zu Bedeutungen in Kunst und Kultur lassen sich bei ihm finden? Diesen Fragen geht Anne Sibylle Schwetter u.a. anhand des Gemäldes „Orgelmann“ aus dem Jahr 1942/43 nach.

 

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