Großpflug der Firma Ottomeyer im Emsland
Eintritt frei
Christof Spannhoff, Lingen: Als der Deutsche Bundestag am 5. Mai 1950 den Emslandplan einstimmig beschloss, galt das Emsland als „Armenhaus der Republik“. Moor- und Heidelandschaften, fehlende Verkehrswege, kaum Industrie und große Armut prägten die Region. Mit einem in der Bundesrepublik beispiellosen Förderprogramm sollte sich das ändern. Mehr als vier Jahrzehnte lang wurden Moore kultiviert, Straßen und Siedlungen gebaut, landwirtschaftliche Betriebe gefördert und die Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Unternehmen geschaffen.
Der Vortrag zeichnet die Entstehung und Umsetzung des Emslandplans nach, und fragt nach seinen langfristigen Folgen. Er zeigt, wie aus einer strukturschwachen Randregion einer der dynamischsten Wirtschafts- und Lebensräume Nordwestdeutschlands wurde – und welche Spuren und Nachwirkungen dieses Jahrhundertprojekt bis heute hinterlassen hat.
Die Reihe „Geschichte konkret“ ist eine Kooperation mit dem „Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück“. In wissenschaftlich fundierten Vorträgen werden historische Aspekte der Stadt und Region Osnabrück zwischen Früher Neuzeit und Moderne vorgestellt.
Wegen Umbau geöffnet
Eine private Führung ist die angenehmste Art, die Werke, die Ausstellungen und die Architektur im Museumsquartier kennen zu lernen.
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