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Ein Schatz wird wieder sichtbar: Dürer in Osnabrück!

Dürer-Kabinett; Foto:Angela von Brill

Neueröffnung des Dürer-Kabinetts im Museumsquartier Osnabrück: Ein vielen Osnabrückern noch unbekannter Kunstschatz kann ab dem 25. März um 11.30 Uhr im Museumsquartier Osnabrück endlich wieder besichtigt werden: Die wertvolle Sammlung mit grafischen Werken Albrecht Dürers – dem großen deutschen Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker der Renaissance – wird aus den Museumsdepots hervorgeholt, Betrachtern wieder zugänglich gemacht und auf neue Weise interpretiert.

Drei große Holzschnitt-Folgen „Die Apokalypse”, „Die Große Passion” und „Das Marienleben” sowie 56 von 105 bekannten Kupferstichen Dürers, darunter auch die drei Meisterstiche „Ritter, Tod und Teufel”, „Melencolia” und „Der Heilige Hieronymus im Gehäuse” gehören zu den Schätzen, die wechselnd in einem neuen Konzept präsentiert werden. Sieben Bücher mit Illustrationsholzschnitten Dürers ergänzen den Bestand von insgesamt etwa 180 Blättern, den der Osnabrücker Kunsthändler, Antiquar und Sammler Dr. Konrad Liebmann über Jahrzehnte zusammengetragen hat.

Die Ausstellungsarchitektur des Osnabrücker Dürer-Kabinetts wurde überarbeitet und modernisiert. Mit der Neukonzeption wurde das Designbüro Krastev+Krastev aus Kassel beauftragt. Der Entwurf nimmt eine geometrische Figur, die Dürer erfunden hat, als gestalterischen Ausgangspunkt: den „Rhomboederstumpf” aus Dürers berühmten Kupferstich „Melencolia”. Im Ergebnis entstehen geradezu futuristische Ausstellungsmöbel – deren Form aber 500 Jahre alt ist. Dürers Polyeder wurde für die Formgebung der Ausstellungsarchitektur in mehrere Teile geteilt. Insgesamt drei Module sind so entstanden, die durch Präsentationsflächen an den Wandflächen ergänzt werden. Eine kreative Raumgestaltung, die Dürers Werke in völlig neuem Licht erstrahlen lässt.

Durch diese räumlichen Strukturierungen werden Besucher zum Innehalten vor den Werken angeregt, und das konzentrierte Betrachten einzelner Blätter wird ermöglicht.

Eingerichtet wird die erste Ausstellung in der neuen Architektur von Dr. Thomas Schauerte, Leiter des Albrecht-Dürer-Hauses, des Stadtmuseums und der Kunstsammlungen in Nürnberg, der auch seit vielen Jahren ehrenamtlicher Kurator der Liebmann-Sammlung ist.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch eine Dauerleihgabe der Konrad-Liebmann-Stiftung in der Stiftung Niedersachsen. Die jetzige Modernisierung des erstmals im Jahre 2000 eröffneten Dürer-Kabinetts im Kulturgeschichtlichen Museum ist der großzügigen Förderung durch die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur zu verdanken.

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